Der Boom bei den Monitor-Verkäufen endet - aber nicht bei allen

Seit einiger Zeit verzeichneten auch die Hersteller von Monitoren so hohe Verkaufszahlen wie lange nicht mehr. Diese Boom-Phase scheint nun aber vorbei zu sein, das Wachstum setzte sich in den letzten Monaten nicht mehr fort.
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Im dritten Quartal haben die Hersteller von Computer-Monitoren nach Daten der Marktforscher der IDC rund 34,8 Millionen Geräte ausgeliefert. Das waren 7,2 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Jahres. Es handelt sich hier um den ersten Rückgang im Jahresvergleich seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Zuvor hatte die Branche über fünf Quartale hinweg stets ein ordentliches Wachstum verbucht.

Die jüngste Entwicklung ist dabei von den gleichen Faktoren beeinflusst wie der PC-Markt, der sein Wachstum auch nicht länger halten konnte. Die Pandemie hatte dafür gesorgt, dass zahlreiche Nutzer ihre Technik zuhause auf einen neueren Stand brachten, um im Homeoffice besser arbeiten zu können. Als die Menschen aber wieder zunehmend in die klassischen Büros zurückkehrten, ging auch der Boom bei den Herstellern entsprechender Produkte zurück.

Einige profitieren auch

"Während viele Länder, vor allem in den aufstrebenden Volkswirtschaften des asiatisch-pazifischen Raums, weiterhin eine solide Nachfrage verzeichneten und Lieferrückstände aufholten, verzeichneten die Schlüsselmärkte in Nordamerika und Westeuropa erhebliche Rückgänge, die hauptsächlich auf eine gewisse Abschwächung der Verbrauchernachfrage zurückzuführen sind", hieß es seitens der IDC. Die Marktforscher verwiesen aber auch auf anhaltende Liefer- und Logistikprobleme in Verbindung mit steigenden Preisen aufgrund der Engpässe bei manchen Komponenten.

Die Rückkehr in die Büros ist allerdings nicht für alle Monitor-Hersteller schlecht. Denn auch in den Firmen versucht man nun, den Beschäftigten optimale Bedingungen zu bieten und investiert in neue Hardware. Davon profitieren allerdings in erster Linie die klassischen Business-Ausrüster: Dell kam in dem rückläufigen Markt auf eine starke Wachstumsrate von 20,6 Prozent und auch Lenovo konnte sich über ein 6,9-Prozent-Plus freuen. Hingegen galt es für TPV, HP und Samsung jeweils zweistellige Schrumpfungsraten hinzunehmen.
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