Qualcomm Snapdragon 888+:
Trotz Hitzeproblem kommt Taktboost
Der Snapdragon 888 verspricht Spitzenleistung, kann aber auch überhitzen. Für Qualcomm kein Grund, der Spitzen-CPU nicht trotzdem ein Taktfrequenz-Refresh mit Plus im Namen zu verpassen. Anzeichen für eine Lösung der Hitze-Drosselung beim Snapdragon 888+ fehlen aber.
Und so nimmt man sich dem Flaggschiff-Modell jetzt mit einer überarbeiteten Version an, bei der die Taktrate steigt, sonst aber eigentlich nichts an den Hardware-Komponenten der CPU angepasst wird. Der Snapdragon 888+ hebt die Taktfrequenz auf 2,995 GHz - Qualcomm rundet in seinem Marketing-Material auf 3 GHz auf. Beim Vorgänger lagen hier noch 2,84 GHz an. Verantwortlich für die Leistung sind weiterhin der Top-Kern Cortex-X1, drei Cortex-A78 für anspruchsvolle Aufgaben und vier Cortex-A55-Kerne für einfache Arbeiten.
Der KI-Chip Qualcomm Hexagon 780 soll dann noch rund 20 Prozent mehr Leistung im Vorgängervergleich bieten. Dazu kommen in dem SoC die bekannten Spezial-Bauteile für Bildverarbeitung, mobile Anbindungen sowie die Adreno-660-GPU. All das macht den Chip laut Qualcomm zur aktuell "leistungsstärksten Plattform" im Angebot. Die Frage, ob die Entwickler bei der Leistungsdrosselung durch Überhitzung Fortschritte im Vergleich mit dem Vorgänger machen konnten, bleibt zur Vorstellung aber offen.
Refresh mit Plus aber immer noch mit heißem Herz
Smartphone-Hersteller wollen in den oberen Geräteklassen schon alleine wegen des offiziellen Datenblatts möglichst auf eine CPU setzen, die bei den potenziellen Käufern als leistungsstark bekannt ist. Die aktuelle Qualcomm-Spitzen-CPU fordert von den Herstellern dabei auch ein besonderes Vorgehen in Sachen Kühlung, da der Prozessor bei längerer Beanspruchung zu Drosselung neigt. Hier liegt der recht große Erfolg des Snapdragon 870 begründet, der mit leicht reduzierten Leistungsdaten deutlich weniger Management bei der Abwärme benötigt. Doch Qualcomm weiß, dass Herstellern bei einem neuen Angebot über dem Snapdragon 888 trotzdem warm ums Herz wird.Und so nimmt man sich dem Flaggschiff-Modell jetzt mit einer überarbeiteten Version an, bei der die Taktrate steigt, sonst aber eigentlich nichts an den Hardware-Komponenten der CPU angepasst wird. Der Snapdragon 888+ hebt die Taktfrequenz auf 2,995 GHz - Qualcomm rundet in seinem Marketing-Material auf 3 GHz auf. Beim Vorgänger lagen hier noch 2,84 GHz an. Verantwortlich für die Leistung sind weiterhin der Top-Kern Cortex-X1, drei Cortex-A78 für anspruchsvolle Aufgaben und vier Cortex-A55-Kerne für einfache Arbeiten.
Der KI-Chip Qualcomm Hexagon 780 soll dann noch rund 20 Prozent mehr Leistung im Vorgängervergleich bieten. Dazu kommen in dem SoC die bekannten Spezial-Bauteile für Bildverarbeitung, mobile Anbindungen sowie die Adreno-660-GPU. All das macht den Chip laut Qualcomm zur aktuell "leistungsstärksten Plattform" im Angebot. Die Frage, ob die Entwickler bei der Leistungsdrosselung durch Überhitzung Fortschritte im Vergleich mit dem Vorgänger machen konnten, bleibt zur Vorstellung aber offen.
Viele Hersteller an Bord
Die Zeit bis zu einer Antwort bleibt aber überschaubar: Qualcomm hat erwartungsgemäß schon viele Partner an Bord, die den Snapdragon 888+ in ihren Top-Modellen einsetzen wollen. Bekannt sind ROG, Honor, Motorola, Vivo und Xiaomi. Mit einer Vorstellung von ersten Geräten ist im dritten Quartal 2021 zu rechnen.
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