Apple macht mit klaren Warnungen weiter Druck auf Leaker
Mit großer Popularität kommt großes Interesse an Leaks. Apples Produkte zeigen sich mit am häufigsten in inoffiziellen Vorberichten, dem Unternehmen sind diese Ausblicke Dritter aber ein Dorn im Auge. Jetzt bringt man sehr bekannte Leaker per Warnung zum Schweigen.
"Vor kurzem hat Apple eine Anwaltskanzlei beauftragt und einige Gruppenbriefe verschickt. Auch ich habe diese Gruppennachricht erhalten", so Kang in seiner Mitteilung auf der chinesischen Plattform. Apple weist in dem Schreiben darauf hin, dass Inhalte, die man selbst noch nicht veröffentlicht habe, nicht von Dritten im Internet verbreitet werden dürfen. Wie das Unternehmen weiter schreibt, könnten durch solche Leaks einerseits wichtige Informationen an "Konkurrenten" gelangen, auf der anderen Seite sei eine Irreführung von Verbrauchern durch eventuelle Falschinformationen nicht auszuschließen.
Solche Veröffentlichungen darf man von Kang in Zukunft erst einmal aber wohl nicht mehr erwarten. Wie der Leaker beschreibt, sei es für einen Veteranen wie ihn, der seit Jahren in der Branche für Handy-Zubehör unterwegs ist, "nicht überraschend" vorab an Informationen zu neuen Modellen zu kommen. Er habe diese nie genutzt, um Profit zu erzielen, werde nach dem Schreiben Apples jetzt aber genau "überprüfen", was er noch sagen kann.
Leaker bekommen von Apple in der letzten Zeit immer häufiger Post
Apple kann sich auch schon lange vor der Veröffentlichung neuer Produkte einer detailverliebten Aufmerksamkeit sicher sein. Dass der Konzern dabei mit großem Ärger auf die teilweise ausführliche Berichte schaut, die Details über iOS und Mac-Geräte lange vor der Marktreife verraten, zeigt auch eine aktuelle Entwicklung. Wie 9to5Mac berichtet, scheint das Unternehmen die Schlagzahl, mit der man anwaltliche Warnungen an Leaker versendet, deutlich erhöht zu haben. Mit "Kang" meldet sich einer sehr zuverlässiger und bekannter Leaker auf Weibo zu Wort."Vor kurzem hat Apple eine Anwaltskanzlei beauftragt und einige Gruppenbriefe verschickt. Auch ich habe diese Gruppennachricht erhalten", so Kang in seiner Mitteilung auf der chinesischen Plattform. Apple weist in dem Schreiben darauf hin, dass Inhalte, die man selbst noch nicht veröffentlicht habe, nicht von Dritten im Internet verbreitet werden dürfen. Wie das Unternehmen weiter schreibt, könnten durch solche Leaks einerseits wichtige Informationen an "Konkurrenten" gelangen, auf der anderen Seite sei eine Irreführung von Verbrauchern durch eventuelle Falschinformationen nicht auszuschließen.
Kang muss prüfen, was er sagen kann
Wie Kang weiter beschreibt, hatten die Anwälte im Auftrag Apples außerdem Screenshots von Posts vorgelegt, die er auf Weibo über Apple-Produkte veröffentlicht hatte. Der Leaker hatte unter anderem Informationen zur gesamten iPhone-12-Familie eine Woche vor der offiziellen Vorstellung in Netz gestellt. Auch seine Voraussagen zum HomePod mini waren zutreffend.Solche Veröffentlichungen darf man von Kang in Zukunft erst einmal aber wohl nicht mehr erwarten. Wie der Leaker beschreibt, sei es für einen Veteranen wie ihn, der seit Jahren in der Branche für Handy-Zubehör unterwegs ist, "nicht überraschend" vorab an Informationen zu neuen Modellen zu kommen. Er habe diese nie genutzt, um Profit zu erzielen, werde nach dem Schreiben Apples jetzt aber genau "überprüfen", was er noch sagen kann.
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