Vorzeige-Store: So sieht das erste Ladengeschäft von Google aus

Die Idee des Vorzeigegeschäfts für die eigenen Produkte hat unter den großen Tech-Konzernen wohl Apple zur besten Reife gebracht. Jetzt betritt ein weiteres Schwergewicht den Ring: Google eröffnet sein erstes Ladengeschäft, das Pixel und Co. einen speziellen Platz bietet.

Das ist tatsächlich der erste feste Google Store

Bisher hat Google höchstens mit spontanen und zeitlich befristeten Pop-up-Stores der Vorstellung von Produkten einen Raum gegeben. Jetzt folgt das Unternehmen dem nicht immer erfolgreichen Vorbild der anderen großen Tech-Konzerne und eröffnet sein erstes physisches Ladengeschäft, das fest als Vorzeige-Shop für Pixel-Produkte und alle andere Google-Hardware fungieren darf und mit viel Geld und aufwendigem Design zu einem Ort gemacht wurde, der Besucher beeindrucken soll.

Der erste Google Store in New York

Seine Tore öffnet der erste Google Store heute im New Yorker Stadtteil Chelsea, in dem der Konzern schon seit vielen Jahren mehrere Büros unterhält und umfassend in weitere Immobilien investiert hat. Der erste Google Store findet dabei in Räumen Platz, die zuvor von einem Postamt und einem Kaffeeanbieter eingenommen waren. Insgesamt erstreckt sich das Projekt über etwas mehr als 460 Quadratmeter.

Google Store in New YorkGoogle Store in New YorkGoogle Store in New YorkGoogle Store in New York
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Besonders stolz zeigt sich Google dabei von einer rund 5 Meter hohen Glas-Skulptur, die man etwas hochtrabend "Google Imagination Space" tauft. Eingehüllt von "interaktiven Bildschirmen mit rotierenden Exponaten", sollen Besucher tief in die Möglichkeiten von Googles Hardware und Software eintauchen können.

Pixel und Nest haben ein Zuhause

Dabei hat Google über die letzten Jahre - auch durch den Zukauf von Unternehmen - durchaus viel Hardware vorzustellen. Neben der Pixel-Familie, die Smartphones, Kopfhörer und Accessoires umfasst, werden in dem Store vor allem Smarthome-Produkte von Nest und Fitness-Hardware von Fitbit ihren Platz finden.

"Wir haben die Pop-ups in den letzten Jahren wirklich genutzt, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, was die Erwartungen der Kunden sind, was wir bei Google einzigartiges liefern können", sagte VP Jason Rosenthal während einer Pressevorschau-Woche laut TechCrunch. "Wir haben die Lehren aus unseren Pop-ups von 2016, 2017, 2018 und 2019 gezogen und diese Erkenntnisse in das einfließen lassen, was wir in Chelsea eröffnen werden." Man darf gespannt sein, wie sich die Pläne Googles hier weiter entwickeln.
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