Aus nach 6 Jahren: Microsoft schaltet Azure Blockchain as a Service ab
Microsoft hat angekündigt, nach rund sechs Jahren seinen Azure Blockchain Service (BaaS) abzuschalten. Hintergründe für die Entscheidung sind nicht bekannt. Der Konzern empfiehlt, bis zum 10. September umzuziehen.
Denn zum 10. September 2021 wird Microsoft den Azure Blockchain as a Service nun ersatzlos streichen. Sechs Jahre nach seinem Start wird Azure BaaS abgeschaltet. Bestehende Bereitstellungen werden bis zu diesem Datum angeboten. Neue Bereitstellungen oder die Erstellung von Mitgliedern wird aber schon seit dem 10. Mai nicht mehr unterstützt. Das Ende des Dienstes wurde bisher wenig kommuniziert - ein Zeichen dafür, dass es sich nicht um einen sehr rege verwendeten Service von Microsoft handelte. Auf der anderen Seite schmückt sich der Dienst mit Kundennamen wie J.P. Morgan, Singapore Airlines, Starbucks und Xbox.
Infografik: Die Kryptocoin-Technologie Blockchain kurz erklärt
Microsofts erster Vorstoß in Azure Blockchain as a Service (BaaS) startete dabei schon im Jahr 2015 mit einem Angebot auf der Etherum-Plattform mit ConsenSys. Ende Januar 2016 stellte Microsoft dann eine erste Vorschau-Version in den Azure DevTest Labs zur Verfügung. Microsofts kurzfristiges Ziel für das Azure BaaS war es laut ZDNet, einen zertifizierten Blockchain-Marktplatz zur Verfügung zu stellen. In der Zwischenzeit lag der Fokus darauf, Blockchain-Partner aller Art hinzuzufügen, anstatt zu versuchen, eine begrenzte Anzahl von potenziellen Gewinnern auszuwählen. Nun ist überraschend Schluss damit.
Microsoft empfiehlt laut der BaaS-Dokumentation, jetzt auf eine Alternative wie ConsenSys Quorum Blockchain Service zu migrieren.
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Wenige Informationen verfügbar
Laut der ZDNet-Autorin Mary Jo Foley gibt es bisher keine offizielle Stellungnahme von Microsoft, warum das Unternehmen beschlossen hat, Azure Blockchain abzuschalten. Sie hatte um eine Erklärung gebeten und keine Antwort erhalten. Man kann also nur spekulieren, welchen Hintergrund die Entscheidung hat.Microsofts erster Vorstoß in Azure Blockchain as a Service (BaaS) startete dabei schon im Jahr 2015 mit einem Angebot auf der Etherum-Plattform mit ConsenSys. Ende Januar 2016 stellte Microsoft dann eine erste Vorschau-Version in den Azure DevTest Labs zur Verfügung. Microsofts kurzfristiges Ziel für das Azure BaaS war es laut ZDNet, einen zertifizierten Blockchain-Marktplatz zur Verfügung zu stellen. In der Zwischenzeit lag der Fokus darauf, Blockchain-Partner aller Art hinzuzufügen, anstatt zu versuchen, eine begrenzte Anzahl von potenziellen Gewinnern auszuwählen. Nun ist überraschend Schluss damit.
Microsoft empfiehlt laut der BaaS-Dokumentation, jetzt auf eine Alternative wie ConsenSys Quorum Blockchain Service zu migrieren.
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