TSMC wirft einige Milliarden Dollar mehr auf seine High End-Produktion

Die ohnehin schon hohen Investitions-Planungen TSMCs wurden noch einmal um einige Milliarden Dollar erweitert. Damit will der Konzern auf die angespannte Lage am Halbleitermarkt, aber auch auf die hohe Nachfrage nach High End-Produkten reagieren.
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Das Unternehmen hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, in diesem Jahr 25 Milliarden bis 28 Milliarden Dollar in die Entwicklung neuer Prozesstechniken und den Ausbau der Fertigungskapazitäten stecken zu wollen. Der Betrag wurde jetzt auf 30 Milliarden Dollar erhöht, die in diesem Jahr ausgegeben werden sollen. 80 Prozent davon sollen in den Ausbau der Fertigungsanlagen mit fortgeschrittenen Prozesstechnologien fließen, berichtet Anandtech.

Um solche handelt es sich nach Definition TSMCs, wenn von Strukturweiten zwischen 3 und 7 Nanometern die Rede ist. Insbesondere den 5-Nanometer-Bereich wird man wohl kräftig erweitern, hier dürften bis zum Jahresende Kapazitäten zur Verarbeitung von monatlich 110.000 bis 120.000 Wafern zur Verfügung stehen. Das trägt der Tatsache Rechnung, dass inzwischen viele Massenprodukte aus dem Premium-Segment auf diese Technologien setzen - vor allem natürlich Apple auf der ganzen Bandbreite seiner aktuellen SoCs.

2nm in Arbeit

Zusätzliche Gelder für Forschung und Entwicklung sollen außerdem sicherstellen, dass noch bessere Prozesstechnologien zügig eingeführt werden können. Aktuell laufen die Vorbereitungen für den Start der Produktion mit 3 und 4 Nanometern, die den Planungen zufolge im kommenden Jahr durchstarten sollen. In den Laboren wird derweil auch an 2-Nanometer-Technologien gearbeitet.

Die Investitionen in der Spitze dürften auch dazu beitragen, dass einige Produkte auf bessere Fertigungstechnologien gezogen werden können und dadurch bei den älteren Anlagen mehr Kapazität für Massenprodukte frei wird, die aktuell nur schwer zu bekommen sind. Weltweit mangelt es verschiedenen Industrien an Controllern und Sensoren und insbesondere in der Automobilbranche mussten daher bereits komplette Werke heruntergefahren werden.

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