MacOS 11.3: Update ist da - behebt schweren Bug im Security-System
Apple hat neben einer neuen iOS-Variante auch ein Update für sein Desktop-Betriebssystem MacOS Big Sur herausgegeben. Die Version 11.3 sollte unbedingt zügig installiert werden, weil mit ihr auch eine problematische Schwachstelle geschlossen wird.
Die Sicherheitslücke ist in den Datenbanken unter der Kennung CVE-2021-30657 verzeichnet und wird auch schon von übelmeinenden Personen ausgenutzt. Das Kernproblem besteht hier darin, dass der Fehler dafür sorgt, dass wichtige Schutzmechanismen der MacOS-Plattform überwunden werden können, wodurch Malware erst in die Lage versetzt wird, weitergehende Bugs anzugreifen.
Das durch den Sicherheitsforscher Cedric Owens entdeckte Problem erlaubt es fremdem Code, die Gatekeeper-Prüfungen zu umgehen. Er sorgt dafür, dass ausführbare Codes, die aus dem Netz heruntergeladen werden, nicht ohne weiteres ausgeführt werden. Aber auch darüber hinausgehende Sicherheitssysteme konnten auf einem M1-Mac auf dem aktuellsten Stand des Betriebssystems überwunden werden.
Dem Fehler sind Malware-Autoren bereits vor einiger Zeit auf die Schliche gekommen. Glücklicherweise handelt es sich bei diesen aber nicht um solche, die wirklich gefährliche Schädlinge in die Welt setzen. Stattdessen geht es einfach nur darum, Geld zu verdienen: Gefunden wurde eine aktuelle Fassung von Shlayer, einem schon sehr lange aktiven AdWare-Dropper, der den Bug ausnutzt um Codes in Rechner zu schleusen, mit denen dem User Werbung untergeschoben wird.
Ansonsten bringt MacOS 11.3 eher kleinere Neuerungen mit. Es gibt neue Sortier-Funktionen in den Erinnerungen, Support für die Controller von Spielekonsolen und die Option, die Audio-Wiedergabe stets auf HomePods im Stereo-Modus zu senden. Bei den neuen M1-Systemen werden darüber hinaus mehr iOS-Apps auf dem Desktop verfügbar gemacht.
Das durch den Sicherheitsforscher Cedric Owens entdeckte Problem erlaubt es fremdem Code, die Gatekeeper-Prüfungen zu umgehen. Er sorgt dafür, dass ausführbare Codes, die aus dem Netz heruntergeladen werden, nicht ohne weiteres ausgeführt werden. Aber auch darüber hinausgehende Sicherheitssysteme konnten auf einem M1-Mac auf dem aktuellsten Stand des Betriebssystems überwunden werden.
AdWare schon aktiv
Sicherheitsforscher testeten das Problem beispielsweise mit Schadcode, der sich als Dokument tarnte. Auf diese Weise ließ er sich herunterladen und ausführen, ohne dass eines der Schutzsysteme ansprang. Laut Apples Beschreibung des Fehlers handelt es sich um einen Logik-Bug in den Security-Ebenen, der mit dem neuesten Update auf die Version 11.3 behoben wird.Dem Fehler sind Malware-Autoren bereits vor einiger Zeit auf die Schliche gekommen. Glücklicherweise handelt es sich bei diesen aber nicht um solche, die wirklich gefährliche Schädlinge in die Welt setzen. Stattdessen geht es einfach nur darum, Geld zu verdienen: Gefunden wurde eine aktuelle Fassung von Shlayer, einem schon sehr lange aktiven AdWare-Dropper, der den Bug ausnutzt um Codes in Rechner zu schleusen, mit denen dem User Werbung untergeschoben wird.
Ansonsten bringt MacOS 11.3 eher kleinere Neuerungen mit. Es gibt neue Sortier-Funktionen in den Erinnerungen, Support für die Controller von Spielekonsolen und die Option, die Audio-Wiedergabe stets auf HomePods im Stereo-Modus zu senden. Bei den neuen M1-Systemen werden darüber hinaus mehr iOS-Apps auf dem Desktop verfügbar gemacht.
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