Endlich Ende im Streit? Black Friday-Marken verfallen, werden gelöscht
Lange hatte man nichts von dem Rechtsstreit um den Markennamen "Black Friday" in Deutschland gehört. Jetzt gibt es ein neues Urteil. Da die Holding, die sich diverse Marken in Bezug auf den Shopping-Tag eintragen ließ, diese aber nicht nutzt, sind sie verfallen.
Vor einigen Jahren rauschte eine Abmahnwelle durch Deutschland: Die Super Union Holdings Ltd. mit Sitz in Hongkong mahnte durch einen Lizenznehmer in Wien zahlreiche Unternehmen ab, die in Deutschland mit "Black Friday" Rabatt-Aktionen warben, ohne sich die von der Holding dafür nötigen Lizenzen zu holen. Gegen die mitgesendeten Forderungen der Holding gingen zahlreiche Betroffene gerichtlich vor und bekamen schließlich auch Recht. Im Jahr 2018 wurde dann entschieden, die Marke "Black Friday" beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) zu löschen. Doch das war nicht das Ende des Rechtsstreits.
Infografik: Black Friday und Cyber Monday in Deutschland
Die Nutzung wäre aber erforderlich gewesen: Nach Auffassung des Gerichts wurden die Marken für keine der mit der Klage angegriffenen Waren und Dienstleistungen rechtserhaltend benutzt, wie es das Markengesetz innerhalb von fünf Jahren nach ihrer Eintragung vorsieht. Geschieht dies nicht, müssen die nicht benutzten Marken auf Antrag gelöscht werden - und genau das wird nun passieren.
Sobald das Urteil (LG Berlin Urteil vom 15.04.2021, 52 O 320/19) rechtskräftig ist, müssen die Marken aus dem Markenregister gelöscht werden.
Gute Rabatte, nicht nur am Black Friday: Die Amazon Blitz-Angebote im Überblick
Eingetragene Marken wurden nicht genutzt
Das Bundespatentgericht in München urteilte, dass das DPMA die Wortmarke zu Unrecht gleich vollständig gelöscht habe. Dagegen wurde wiederum eine Beschwerde beim Bundesgerichtshof eingelegt, die noch anhängig ist. In der Zwischenzeit hat nun Simon Gall, Betreiber des Portals BlackFriday.de, vor dem Landgericht Berlin geklagt. Dieses Mal ging es darum, dass die Holding ihre eingetragenen Marken nicht genutzt hat. Das Landgericht hat die Wortmarke daher nun für verfallen erklärt.Die Nutzung wäre aber erforderlich gewesen: Nach Auffassung des Gerichts wurden die Marken für keine der mit der Klage angegriffenen Waren und Dienstleistungen rechtserhaltend benutzt, wie es das Markengesetz innerhalb von fünf Jahren nach ihrer Eintragung vorsieht. Geschieht dies nicht, müssen die nicht benutzten Marken auf Antrag gelöscht werden - und genau das wird nun passieren.
Sobald das Urteil (LG Berlin Urteil vom 15.04.2021, 52 O 320/19) rechtskräftig ist, müssen die Marken aus dem Markenregister gelöscht werden.
Gute Rabatte, nicht nur am Black Friday: Die Amazon Blitz-Angebote im Überblick
Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
Beliebt im Preisvergleich
- Monitore:
Beliebte Windows 10 FAQ Einträge
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Make it so - Star-Trek-Captain Sir Patrick Stewart ist tot
- iOS 27.3: Start noch Mitte Dezember erwartet, das soll alles neu sein
- Geschäftspartnerin soll Nvidia-Chef für China ausspioniert haben
- Intel Moon Lake: Sparsame Chips könnten günstige Notebooks ermöglichen
- Forscher entdecken jahrelang aktive manipulierte Chrome-Extensions
- S26 FE mit 50 GB im Vodafone-Netz: Tarif-Deal effektiv "gratis"
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen