Windows Server: Aufregung um neuen Namen im System-Setup

Tester haben in den jüngsten Preview-Builds des Windows Server-Systems ein neues Namensschema entdeckt. Microsoft hat auf die daraus folgende Diskussion nun überraschend schnell reagiert und eine Klarstellung veröffentlicht. Im Windows Server Build 20329 hieß es im Setup noch: "Install Windows." Wenn man aber den Einrichtungsprozess für den Windows Server Build 20334 startete, hieß es an gleicher Stelle: "Install Microsoft Server Operating System." Nicht nur die klarere Bezeichnung, sondern vor allem auch der Wegfall des Wortes Windows ließ natürlich sofort einige aufmerksame Nutzer aufhorchen.
Windows Server: Neue Namen im SetupBuild 20329 Windows Server: Neue Namen im SetupBuild 20334
Auch an anderen Stellen wurden ähnliche Änderungen ausgemacht, wie MSPowerUser berichtet. So war auf einer Dokumentationsseite plötzlich von einer Microsoft Server Azur Edition die Rede. Und es ist nicht so, dass ein neues Namensschema keinen Sinn ergäbe. Denn gerade das Server-System wird immer häufiger komplett ohne die grafische Windows-Umgebung genutzt. Vielfach arbeiten die User hier komplett auf der Kommandozeile, um virtuelle Instanzen einzurichten, in denen dann wieder verschiedenste andere Systeme und Plattformen laufen.

Not today

Artem Pronichkin, Senior Program Manager des Windows Server-Teams, stellte allerdings klar, dass auch Azure Edition weiterhin Windows Server ist. Die Veränderung im Setup trage lediglich der Realitäten um die Azure Stack HCI Rechnung. Dabei handelt es sich um ein Betriebssystem, das als Azure-Service bereitgestellt wird und jeweils auf dem aktuellsten Stand der Patches und Code-Updates ist. Die Änderung bedeutet aber nicht, dass das gesamte Server-System umbenannt werde.

Zumindest nicht jetzt. Denn Pronichkin deutete auch an, dass man sich zumindest Gedanken darüber macht, wie man den Code der Azure-Umgebung elegant aus dem bisherigen Server-Zweig hinaus entwickeln kann. Denn die Entwicklungen zeigen bereits jetzt recht klar, dass sich Server- und Desktop-System immer weiter auseinanderentwickeln. Insbesondere in den Cloud-Umgebungen ist es recht unsinnig, dauerhaft auch alle Komponenten mitzuschleifen, die für die Desktop-Nutzung des Betriebssystems benötigt werden.

Siehe auch:

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