Media Markt und Saturn:
Märkte schließen, Entlassungen kommen
Bei den Elektronikketten Media Markt und Saturn sollen mehrere Filialen geschlossen und Mitarbeiter entlassen werden. Die Konzernführung begründet dies damit, dass sich das Einkaufsverhalten der Kunden während der Pandemie nachhaltig verändert habe.
Die Beschäftigten des Unternehmens wurden mit einem Schreiben der Chefs, das der Nachrichtenagentur DPA vorliegt, darauf eingestellt, dass 13 der aktuell 419 Filialen geschlossen werden sollen. Im Zuge dessen sollen auch rund tausend Stellen gestrichen werden. Die Umsetzung dieser Pläne ist bis zum Herbst 2022 vorgesehen, so dass sich der ganze Prozess über einige Zeit ziehen wird.
Nach Angaben des Managements seien Märkte von der Schließung betroffen, bei denen sich abzeichnet, dass sie dauerhaft nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können. Um welche Filialen es sich handelt, ist derzeit noch nicht bekannt. Es wurde aber zugesichert, dass in anderen Bereichen neue Stellen geschaffen werden. Hier könnte dann unter Umständen ein Teil der Betroffenen unterkommen.
Im Grunde dürfte dies dem Konzernmanagement aber auch ein Stück weit entgegenkommen. Denn man hatte lange Probleme damit, online die richtige Strategie zu finden und das digitale Geschäft überhaupt nennenswert voranzubringen. Im letzten Geschäftsjahr, das von der Pandemie geprägt war, hat sich der Anteil des E-Commerce am gesamten Geschäft der beiden Elektronikketten aber verdoppelt.
Nach Angaben des Managements seien Märkte von der Schließung betroffen, bei denen sich abzeichnet, dass sie dauerhaft nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können. Um welche Filialen es sich handelt, ist derzeit noch nicht bekannt. Es wurde aber zugesichert, dass in anderen Bereichen neue Stellen geschaffen werden. Hier könnte dann unter Umständen ein Teil der Betroffenen unterkommen.
Online wächst rasant
Die Ursache für den Umbau liegt laut den Managern darin, dass die Menschen während der Pandemie noch deutlich stärker dazu erzogen werden, online einzukaufen und nicht mehr in die Filialen zu gehen. Man geht davon aus, dass sich dieses Verhalten verfestigen wird und dass irgendwann, wenn die Maßnahmen zum Infektionsschutz nicht mehr nötig sind, trotzdem keine Rückkehr zur alten Normalität stattfindet.Im Grunde dürfte dies dem Konzernmanagement aber auch ein Stück weit entgegenkommen. Denn man hatte lange Probleme damit, online die richtige Strategie zu finden und das digitale Geschäft überhaupt nennenswert voranzubringen. Im letzten Geschäftsjahr, das von der Pandemie geprägt war, hat sich der Anteil des E-Commerce am gesamten Geschäft der beiden Elektronikketten aber verdoppelt.
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