Sega und Anwälte blamieren sich, werfen Steam Database Piraterie vor
Die Steam Database dürfte vielen PC-Spielern ein Begriff sein, dort erhält man zahlreiche Informationen rund um Valves Distributionsplattform. Die Daten bekommen die Macher allesamt über offizielle APIs, doch Anwälte von Sega haben SteamDB wohl grundlegend missverstanden.
SteamDB, wie die Datenbank abgekürzt wird, ist komplett kostenlos und vor allem auch eines: vollständig legal. Wer die Steam Database nicht kennt: Dort bekommen PC-Spieler viele Informationen, etwa zu den meistgespielten und trendenden Titeln auf Steam, beliebte Neuveröffentlichungen und auch immer wieder Leaks, wann die populären Steam-Sales stattfinden.
Denn wie TorrentFreak berichtet, hat SteamDB-Betreiber Pavel Djundik auf Twitter einen Hilferuf veröffentlicht. Darin schreibt er: "Kann jemand helfen, mit Sega in Kontakt zu treten? Deren Anwälte versuchen, die SteamDB-Seite von Yakuza: Like a Dragon zu entfernen, indem sie behaupten, dass wir das Spiel illegal vertreiben. Ich habe die Seite vom Netz genommen, weil sie nicht auf den ersten Missbrauchsbericht geantwortet haben und einen neuen an unseren Hoster geschickt haben."
Sega hat zuvor den Tonfall in der Nachricht an den Hoster verschärft und beharrt auf seiner Meinung, dass SteamDB das Spiel vertreiben soll. Das bedeutet auch, dass man der Seite offen droht und die Abschaltung des gesamten Angebots in Aussicht stellt.
SteamDB hat sich dem Druck gebeugt und hat die Seite zu Yakuza: Like a Dragon vom Netz genommen - auch wenn es dafür nicht den geringsten Anlass gibt. Bisher konnte Djundik aber niemanden bei Sega erreichen. Es ist zu hoffen, dass das noch passiert, denn auf diesem Vorgehen zu bestehen, wäre für Sega vor allem eines: hochgradig peinlich.
Anwälte ohne Ahnung
Doch nun steht die SteamDB vor dem Aus und das nur deshalb, weil einige Anwälte von Sega nicht wissen, in welcher Branche sie eigentlich tätig sind. Denn wenn man schon für ein Gaming-Unternehmen arbeitet, sollte man zumindest ansatzweise eine Ahnung davon haben. Die Worte hier sind bewusst scharf gewählt, denn anders ist die gefährliche Inkompetenz der Sega-Juristen nicht zu erklären.Denn wie TorrentFreak berichtet, hat SteamDB-Betreiber Pavel Djundik auf Twitter einen Hilferuf veröffentlicht. Darin schreibt er: "Kann jemand helfen, mit Sega in Kontakt zu treten? Deren Anwälte versuchen, die SteamDB-Seite von Yakuza: Like a Dragon zu entfernen, indem sie behaupten, dass wir das Spiel illegal vertreiben. Ich habe die Seite vom Netz genommen, weil sie nicht auf den ersten Missbrauchsbericht geantwortet haben und einen neuen an unseren Hoster geschickt haben."
Sega hat zuvor den Tonfall in der Nachricht an den Hoster verschärft und beharrt auf seiner Meinung, dass SteamDB das Spiel vertreiben soll. Das bedeutet auch, dass man der Seite offen droht und die Abschaltung des gesamten Angebots in Aussicht stellt.
SteamDB hat sich dem Druck gebeugt und hat die Seite zu Yakuza: Like a Dragon vom Netz genommen - auch wenn es dafür nicht den geringsten Anlass gibt. Bisher konnte Djundik aber niemanden bei Sega erreichen. Es ist zu hoffen, dass das noch passiert, denn auf diesem Vorgehen zu bestehen, wäre für Sega vor allem eines: hochgradig peinlich.
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