EU: Anti-Roaming-Richtlinie bleibt und soll sogar noch besser werden

Bei Reisen in andere EU-Staaten soll die Nutzung von Smartphones auch in den kommenden Jahren von der Roaming-Verordnung der EU-Kommission geschützt bleiben. Es könnte sogar noch einige Verbesserungen am bisherigen Modell geben. Die aktuelle Regelung, die im Jahr 2017 für einen kompletten Wegfall der Roaming-Gebühren innerhalb des europäischen Binnenmarktes sorgte, soll nach neuen Plänen aus Brüssel für zehn Jahre verlängert werden. Denn die Sache selbst ist für die Nutzer in Europa ein wichtiger Erfolg, es ist aber noch nicht damit zu rechnen, dass die Mobilfunker ohne gesetzlichen Druck auch zukünftig auf die Erhebung von Roaming-Gebühren verzichten werden.

Durch die Roaming-Richtlinie hat die EU-Kommission dafür gesorgt, dass Mobilfunknutzer innerhalb des gesamten Territoriums, das zum europäischen Binnenmarkt gehört, ihr Mobiltelefon weitgehend zu den gleichen Konditionen nutzen können wie in ihrem heimatlichen Netz. Das wird von den Anwendern, die sich zwischen den EU-Staaten bewegen, auch gern angenommen. Allein der Datenverkehr ist vom Sommer 2016 bis zum Sommer 2019 um das 17-Fache angestiegen, berichtet die Nachrichtenagentur DPA.

Nachbesserungen geplant

Allerdings gibt es auch noch Kritiken an der bisherigen Ausgestaltung. So beklagen viele Verbraucher, dass sie außerhalb ihrer heimischen Netze oft geringere Bandbreiten geboten bekommen. An dieser Stelle will die EU-Kommission nachbessern. Außerdem soll der Wegfall der Roaming-Gebühren nicht nur für normale Anrufe gelten, sondern auch für den Kontakt zu Service-Nummern. Dann müssten beispielsweise Urlauber keine Zusatzkosten mehr befürchten, wenn sie mit ihrem Reiseveranstalter in Kontakt treten wollen.

Für die meisten Netzbetreiber ist der Wegfall der Roaming-Gebühren letztlich auch nur bedingt eine wegfallende Einnahmequelle. Denn beim Besuch in den meisten Ländern wird man ohnehin automatisch in das Netz einer Schwestergesellschaft aus dem gleichen Konzernverbund eingebucht.

Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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