GitHub: Nazi-Debatte kostet Vorstandsmitglied jetzt den Job
Das Eindringen eines randalierenden rechten Mobs in den Sitz des US-Parlaments hat auch bei Microsoft weitergehende Folgen. Bei der Konzerntochter GitHub ist nun der Personalchef aufgrund seines Umgangs mit einer internen Debatte darum zurückgetreten.
Ausgangspunkt der Sache war das Posting eines Mitarbeiters im Firmenchat: "Passt auf euch auf Leute, es sind Nazis unterwegs", schrieb dieser am 6. Januar angesichts der Ereignisse in Washington, D.C., wo zahlreiche Donald Trump-Anhänger in das Kapitol eindrangen und dort eine Parlaments-Sitzung unterbrachen. Zu dem Mob gehörten erkennbar auch Neonazis.
Seine Warnung führte intern aber auch zu Debatten darüber, ob die Aussage nun zu weitgehend oder zu verallgemeinernd gewesen sei. Am Ende stand dann die Entlassung des fraglichen Mitarbeiters - weil dieser intern für Unruhe gesorgt haben soll. Viele Kollegen solidarisierten sich daraufhin mit dem Betroffenen und forderten, dass sich das Management zu der Sache erklären solle. Das tat GitHub-Chef Nat Friedman nun auch persönlich.
Der GitHub-Chef stellte klar, dass menschenverachtende Ideologien in der Firma nicht toleriert würden und es jedem Mitarbeiter freistehe, seine Sorgen über Nazis, Antisemiten, Rassisten und anderen diskriminierenden Gruppen in den internen Diskussionen Ausdruck zu verleihen.
Bei dem entlassenen Mitarbeiter bat Friedman öffentlich um Entschuldigung und bot diesem an, das Arbeitsverhältnis wieder in Kraft zu setzen. Allerdings hatte die Person bereits erklärt, sich lieber außerhalb der Tech-Branche nach einem neuen Job umzusehen. Der GitHub-Chef führte darüber hinaus aus, dass eine interne Untersuchung der Sache verschiedene Fehler des Managements im Umgang mit der Angelegenheit ergeben habe. Als Konsequenz darauf habe der Personalvorstand persönliche Konsequenzen gezogen und sei am Samstag von seinem Posten zurückgetreten.
Siehe auch: GitHub: Aufruhr nach Entlassung von Mitarbeiter, der vor Nazis warnte
Seine Warnung führte intern aber auch zu Debatten darüber, ob die Aussage nun zu weitgehend oder zu verallgemeinernd gewesen sei. Am Ende stand dann die Entlassung des fraglichen Mitarbeiters - weil dieser intern für Unruhe gesorgt haben soll. Viele Kollegen solidarisierten sich daraufhin mit dem Betroffenen und forderten, dass sich das Management zu der Sache erklären solle. Das tat GitHub-Chef Nat Friedman nun auch persönlich.
Klare Haltung des GitHub-Chefs
"Es war erschreckend zu sehen, wie ein gewalttätiger Mob - darunter Nazis und Rassisten - das US Capitol angegriffen haben", führte dieser aus. "Dass es überhaupt möglich ist, dass im Jahr 2021 diese hasserfüllten Ideologien den heiligen Sitz unserer demokratischen Republik erreichen können, ist widerlich." Friedman erklärte weiter, dass das gesamte Management und auch das Unternehmen als Ganzes die Angelegenheit aus moralischer Überzeugung verurteilen.Der GitHub-Chef stellte klar, dass menschenverachtende Ideologien in der Firma nicht toleriert würden und es jedem Mitarbeiter freistehe, seine Sorgen über Nazis, Antisemiten, Rassisten und anderen diskriminierenden Gruppen in den internen Diskussionen Ausdruck zu verleihen.
Bei dem entlassenen Mitarbeiter bat Friedman öffentlich um Entschuldigung und bot diesem an, das Arbeitsverhältnis wieder in Kraft zu setzen. Allerdings hatte die Person bereits erklärt, sich lieber außerhalb der Tech-Branche nach einem neuen Job umzusehen. Der GitHub-Chef führte darüber hinaus aus, dass eine interne Untersuchung der Sache verschiedene Fehler des Managements im Umgang mit der Angelegenheit ergeben habe. Als Konsequenz darauf habe der Personalvorstand persönliche Konsequenzen gezogen und sei am Samstag von seinem Posten zurückgetreten.
Siehe auch: GitHub: Aufruhr nach Entlassung von Mitarbeiter, der vor Nazis warnte
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