LG QNED-TVs: Neue Fernseher mit Mini-LEDs für 2021 angekündigt

Der südkoreanische Hersteller LG wird 2021 auf den Mini-LED-Zug auf­springen und passende Fernseher abseits seiner OLED-Modelle im Pre­mium-Segment platzieren. Unter dem Namen "LG QNED" sollen Anfang Januar erste Smart-TVs mit der neuen Technik vorgestellt werden.
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LG
Vorab der virtuellen Consumer Electronics Show (CES 2021) kündigt LG die Präsentation seiner ersten Mini-LED-Fernseher an. Insgesamt sollen im kommenden Jahr zehn neue Modelle in Größen mit bis zu 86 Zoll sowie wahlweise mit 4K- und 8K-Auflösungen an den Start gehen. Die neue Bezeichnung QNED setzt sich dabei zusammen aus den beiden bekannten Technologien Quantum Dot und NanoCell, die in Verbindung mit der Mini-LED-Beleuchtung "hinsichtlich der Bildqualität von LCD-Fernsehern einen riesigen Sprung nach vorne" darstellen sollen, so das Unternehmen in seiner jüngsten Pressemitteilung. LG QNED-Fernseher (Mini-LED)Die LG-Rangordnung im TV-Bereich: OLEDs sind weiterhin vorn

LG platziert Mini-LED-Fernseher im Premium-Segment

Die großen Flaggschiffe der LG QNED-Reihe sollen über bis zu 30.000 Mini-LEDs und bis zu 2500 Dimming-Zonen verfügen. Der Hersteller spricht zudem von einer besonders hohen Helligkeit, einem Kontrastverhältnis von 1.000.000:1 und einer optimalen Darstellung von HDR-Inhalten. Ebenso setzen die neuen Fernseher auf Bildwiederholraten von bis zu 120 Hz. Trotz der eigenen Lobeshymnen auf die Mini-LED-Technik und die neue QNED-Reihe betont LG, dass OLED-Fernseher weiterhin zur Speerspitze im Portfolio der Südkoreaner gehören: "Keine aktuelle Display-Technologie ist OLED ebenbürtig."

In welchem Preisbereich LG die neuen QNED-Fernseher auftreten lässt, bleibt offen. Man kann jedoch davon ausgehen, dass gerade zum Start der Mini-LED-Modelle die Preise aktueller NanoCell-TVs übertroffen werden. Auch Kon­kur­rent Samsung dürfte sich Anfang Januar mit ersten QLED-Produkten zu Wort melden, welche über die neue Mini-LED-Beleuchtung verfügen. Hier geht man sogar einen Schritt weiter, da bereits ein erstes Modell mit selbstleuchtenden Micro-LEDs präsentiert wurde. Bei einer 4K-Auflösung auf 110 Zoll für stolze 89.000 Euro ist man damit jedoch weit entfernt vom Mas­sen­markt.

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Stefan Trunzik

Leitender Redakteur bei WinFuture.de

IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.

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