NASA: Jetzt macht auch noch die neue Orion-Kapsel Probleme
Die US-Raumfahrtbehörde NASA muss sich bei der Fertigstellung der neuen Orion-Raumkapsel wohl auf eine monatelange Verzögerung einstellen. Techniker haben kürzlich ein Problem gefunden, das weitergehende Umbauten erforderlich macht.
Die NASA verfügt bereits seit Jahren nicht mehr über die Möglichkeit, mit eigenen Mitteln Astronauten in den Weltraum zu bringen. Zumindest kann man inzwischen auf die Dienste von SpaceX zurückgreifen, die mit ihrer Crew-Dragon die erste Mission bis jetzt erfolgreich bestreiten. Die Orion, die gemeinsam mit Lockheed Martin entwickelt wird, soll den Handlungsspielraum aber deutlich erweitern.
Anfang November fanden die Ingenieure aber heraus, dass eine Energieeinheit in der Raumkapsel nicht funktioniert. Diese gehört zu einer von acht Power and Date Units (PDUs), die während des Fluges die Grundlage für diverse wichtige Komponenten darstellen. Das geht aus einem Bericht des US-Magazins The Verge hervor, dem entsprechende interne Unterlagen vorliegen.
Und dies wäre für die NASA eine fatale Entwicklung. Denn die Entwicklung von Orion ist ein zentraler Bestandteil des Artemis-Programms. Das zeigt sich auch darin, dass der unbemannte Testflug, der für das kommende Jahr geplant ist, bereits den Arbeitstitel "Artemis I" trägt. Das Projekt umschreibt letztlich nichts anderes, als die Rückkehr bemannter Missionen zum Mond, die für 2024 vorgesehen sind.
Das Kernproblem besteht darin, dass die fehlerhafte PDU nicht einfach ausgetauscht werden kann. Denn diese sitzt tief im Inneren des bereits fertiggestellten Orion-Prototypen. Die Techniker müssen jetzt erst einmal die Kapsel aus der Service-Unit herauslösen und sie dann zu einem guten Teil auseinanderbauen. Wenn alles wieder zusammengefügt ist, werden neue aufwendige Tests nötig - ein Programm, das sich über Monate hinziehen kann.
Anfang November fanden die Ingenieure aber heraus, dass eine Energieeinheit in der Raumkapsel nicht funktioniert. Diese gehört zu einer von acht Power and Date Units (PDUs), die während des Fluges die Grundlage für diverse wichtige Komponenten darstellen. Das geht aus einem Bericht des US-Magazins The Verge hervor, dem entsprechende interne Unterlagen vorliegen.
Mondprogramm hat ein Problem
Bevor das Problem nicht gelöst ist, wird die Orion auf keinen Fall zu ihrem ersten Testflug abheben. Dieser sollte eigentlich auf einem der neuen SLS-Launcher später im kommenden Jahr stattfinden. Es kann allerdings sein, dass sich bei den nun begonnenen Prüfungen zeigt, dass die entsprechende PDU weitgehend ersetzt werden und einiges am Innenleben umgeplant werden muss. Das könnte das ganze Projekt um Monate verzögern.Und dies wäre für die NASA eine fatale Entwicklung. Denn die Entwicklung von Orion ist ein zentraler Bestandteil des Artemis-Programms. Das zeigt sich auch darin, dass der unbemannte Testflug, der für das kommende Jahr geplant ist, bereits den Arbeitstitel "Artemis I" trägt. Das Projekt umschreibt letztlich nichts anderes, als die Rückkehr bemannter Missionen zum Mond, die für 2024 vorgesehen sind.
Das Kernproblem besteht darin, dass die fehlerhafte PDU nicht einfach ausgetauscht werden kann. Denn diese sitzt tief im Inneren des bereits fertiggestellten Orion-Prototypen. Die Techniker müssen jetzt erst einmal die Kapsel aus der Service-Unit herauslösen und sie dann zu einem guten Teil auseinanderbauen. Wenn alles wieder zusammengefügt ist, werden neue aufwendige Tests nötig - ein Programm, das sich über Monate hinziehen kann.
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