Nintendo verschärft die Gangart gegen Switch-Hack-Verkäufer
Der Spielekonzern Nintendo ist nicht nur für ikonische Marken und Charaktere wie Super Mario, Zelda und viele weitere berühmt, er ist auch für seine gnadenlose Haltung gegenüber Urheberrechtsverletzungen berüchtigt. Das bekommen nun weitere illegale Anbieter zu spüren.
Wer als Anwalt einen zukunftssicheren Job sucht, der sollte nach Stellenausschreibungen von Nintendo Ausschau halten. Denn der japanische Spielekonzern ist für seine strenge Auslegung von Marken- und Urheberrechten bekannt. Im Fall von Fan-Remakes kann man zwar immer wieder diskutieren, ob Nintendo hier nicht auch mal ein Auge zudrücken könnte, im Fall von Verkäufern von Hacks und sonstigen Tools, die das Abspielen von illegal kopierter Software ermöglichen, ist die Angelegenheit hingegen klarer.
Aktuell geht Nintendo laut einem Bericht von Polygon gegen einen "Hack-Reseller" vor und hat eine Klage gegen einen auf Amazon tätigen Mann namens Le Hoang Minh eingereicht. Diesem wird vorgeworfen, den RCM Loader zu verkaufen, mit dem man Kopierschutzmaßnahmen aushebeln kann.
Nintendo ging gegen den Amazon-Verkäufer zunächst per DMCA-Beschwerde vor, dieser antwortete allerdings mit einer Gegenbehauptung. Das zwang Amazon dazu, den Verkauf wieder freizugeben, jedenfalls bis Nintendo mit einer Klage wegen Urheberrechtsverletzung antwortet - was Nintendo nun gemacht hat. Das Unternehmen verlangt nur einen Schadensersatz.
Aktuell geht Nintendo laut einem Bericht von Polygon gegen einen "Hack-Reseller" vor und hat eine Klage gegen einen auf Amazon tätigen Mann namens Le Hoang Minh eingereicht. Diesem wird vorgeworfen, den RCM Loader zu verkaufen, mit dem man Kopierschutzmaßnahmen aushebeln kann.
Immer größer werdendes Problem
In der Klage spricht Nintendo davon, dass Spiele-Software-Piraterie ein "ernstes und sich verschärfendes internationales Problem" sei. Außerdem beschreibt man detailliert, wie die Sicherheitssysteme per RCM Loader ausgehebelt werden. Ein derartiges Gerät wird im Wesentlichen an die Nintendo Switch per USB angeschlossen, dadurch wird dann das Spielen von Schwarzkopien ermöglicht.Nintendo ging gegen den Amazon-Verkäufer zunächst per DMCA-Beschwerde vor, dieser antwortete allerdings mit einer Gegenbehauptung. Das zwang Amazon dazu, den Verkauf wieder freizugeben, jedenfalls bis Nintendo mit einer Klage wegen Urheberrechtsverletzung antwortet - was Nintendo nun gemacht hat. Das Unternehmen verlangt nur einen Schadensersatz.
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