Engpass beim iPhone 12: Apple fehlt es an Power-Management-Chips
Der US-Computerkonzern Apple hat offenbar einige Probleme bei der Fertigung seiner neuesten Smartphones. Angeblich fehlt es an dringend benötigten Chips für das Power-Management beim iPhone 12, sodass fraglich ist, ob man die zu Weihnachten steigende Nachfrage bedienen kann.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg aus Quellen, die mit der Situation rund um Apples Fertigungsprobleme vertraut sein sollen, erfahren haben will, hat das Unternehmen derzeit einige Schwierigkeiten, bestimmte Chips für den Bau des iPhone 12 zu beschaffen. Konkret hapert es an jenen Chips, die die Stromzufuhr zu bestimmten Komponenten der Geräte steuern.
Welche iPhone-Modelle besonders betroffen sind, ist unklar. Außerdem weiß man noch nicht, welche der Komponenten derzeit schlecht verfügbar sind. Auch das genaue Ausmaß der Engpässe soll aktuell noch nicht bekannt sein. Apple verbaut in seinen iPhone 12-Modellen mindestens vier Power-Management-ICs, die sowohl von Drittherstellern als auch aus eigener Entwicklung stammen.
Als Gründe für die Engpässe nennen Marktbeobachter unter anderem die hohe Nachfrage für diverse Elektronikprodukte in Folge der wachsenden Ausbreitung des neuartigen Coronavirus. Außerdem soll der massenhafte Einkauf von Komponenten durch den von einem US-Handelsverbot betroffenen chinesischen Hersteller Huawei für eine Verknappung gesorgt haben. Zudem haben neben Apple auch viele andere Smartphone-Hersteller jüngst begonnen, im großen Stil Teile für ihre Geräte einzukaufen, um die frei werdenden Marktanteile von Huawei zu erobern.
Welche iPhone-Modelle besonders betroffen sind, ist unklar. Außerdem weiß man noch nicht, welche der Komponenten derzeit schlecht verfügbar sind. Auch das genaue Ausmaß der Engpässe soll aktuell noch nicht bekannt sein. Apple verbaut in seinen iPhone 12-Modellen mindestens vier Power-Management-ICs, die sowohl von Drittherstellern als auch aus eigener Entwicklung stammen.
Chips sind für Stromregelung zuständig
Die Chips steuern zum Beispiel die Stromzufuhr für das Kamerasystem und das 5G-Modem, wobei Apple auf Lösungen von Texas Instruments, STMicroelectronics und Qualcomm setzt. Außerdem steckt auch ein von Apple selbst entwickelter Power-Management-Chip in den Geräten, der aus der Übernahme von Dialog Semiconductor im Jahr 2018 hervorgegangen ist.Als Gründe für die Engpässe nennen Marktbeobachter unter anderem die hohe Nachfrage für diverse Elektronikprodukte in Folge der wachsenden Ausbreitung des neuartigen Coronavirus. Außerdem soll der massenhafte Einkauf von Komponenten durch den von einem US-Handelsverbot betroffenen chinesischen Hersteller Huawei für eine Verknappung gesorgt haben. Zudem haben neben Apple auch viele andere Smartphone-Hersteller jüngst begonnen, im großen Stil Teile für ihre Geräte einzukaufen, um die frei werdenden Marktanteile von Huawei zu erobern.
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