Schon wieder: Apple verpasst erneut Mac-Malware offizielles Siegel
Es ist bereits das zweite Mal in wenigen Wochen: Malware, die es auf Mac-Systeme abgesehen hat, wurde von Apple durch die automatisierte "Beglaubigung" gewunken. Offensichtlich hat das Unternehmen anhaltende Probleme mit dem System, das eigentlich für Sicherheit sorgen soll.
Immer verdächtig: Mac Malware tarnt sich oft als Adobe Flash Player
Mit einer Entdeckungsrate von 0 Prozent in Googles Meta-Virensuche VirusTotal nach dem ersten Upload der Malware zwischen 6. und 13. Oktober beweisen die Macher auf jeden Fall Geschick bei der Umgehung von Schutzmaßnahmen. Wie fast alle aktuell verbreitete Mac-Malware tarnt sich auch die neueste OSX/MacOffers-Variante recht plump als Adobe Flash Player-Installationsprogramm und zielt darauf ab, Suchen im Browser zu manipulieren. "Im Jahr 2020 sollte niemand einer Website glauben, die zum Herunterladen oder Aktualisieren von Flash auffordert", ergänzen die Sicherheitsexperten deshalb erneut. Die Macher der Malware zielen hier also wie so oft klar auf etwas unbedarfte Nutzer ab.
Schon wieder schlüpft bei Apple Malware durch die Maschen
Der unschöne Fund in der App-Bibliothek für OSX-Geräte ist erneut den Sicherheitsforschern von Intego zu verdanken, die schon vor sechs Wochen über ähnliche Malware berichtet hatten. Wie die Experten zu ihrem neuen Fund schreiben, gehört die neu entdeckte Malware zur OSX/MacOffers-Familie (alias MaxOfferDeal) und wurde "in freier Wildbahn" bei der Untersuchung gecrackter Mac-Software entdeckt. Der Schadcode wurde demnach mit einer Technik namens Steganografie getarnt, mit der bösartige Nutzlast in einer separaten JPEG-Bilddatei versteckt werden kann - auf diesem Weg wurde vermutlich auch Apples Beglaubigungs-Prozess überlistet.
Immer verdächtig: Mac Malware tarnt sich oft als Adobe Flash Player
Mit einer Entdeckungsrate von 0 Prozent in Googles Meta-Virensuche VirusTotal nach dem ersten Upload der Malware zwischen 6. und 13. Oktober beweisen die Macher auf jeden Fall Geschick bei der Umgehung von Schutzmaßnahmen. Wie fast alle aktuell verbreitete Mac-Malware tarnt sich auch die neueste OSX/MacOffers-Variante recht plump als Adobe Flash Player-Installationsprogramm und zielt darauf ab, Suchen im Browser zu manipulieren. "Im Jahr 2020 sollte niemand einer Website glauben, die zum Herunterladen oder Aktualisieren von Flash auffordert", ergänzen die Sicherheitsexperten deshalb erneut. Die Macher der Malware zielen hier also wie so oft klar auf etwas unbedarfte Nutzer ab.
Bleibt ein Problem
Apple wurde auf die Malware aufmerksam gemacht und hatte am 12. Oktober das entsprechende Entwickler-Zertifikat zurückgezogen. Weitere Infektionen mit der durch die Sicherheitsforscher entdeckten Software sind damit zwar fast ausgeschlossen, ein Problem bleibt der automatisierte Beglaubigungs-Prozess nach Ansicht der Sicherheitsexperten aber trotzdem. Denn: Für die Hintermänner ist es ein Leichtes, von Apple eine neue Entwickler-ID zu erhalten.
Thema:
Neue MacOS-Videos
- Ähnlicher Preis bringt die Frage auf: MacBook Neo oder ein iPad?
- Windows 11 statt MacOS: Parallels Desktop 17 für Mac veröffentlicht
- Windows, iOS & Android: Xbox Cloud Gaming jetzt für alle verfügbar
- WWDC 2021: Die Ankündigungen von Tag 1 im Überblick
- MacOS Big Sur: Eindrücke zu den Neuerungen des Betriebssystems
Beiträge aus dem Forum
-
KeePass Der Open-Source Passwort-Manager für Windows, Linux, macOS,
d-hubs -
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
MacOS verliert bei ExFAT die Finder-Kommentare
Brutschi -
Windows Systemabbild wiederherstellen - hänge an einer Stelle :-(
der dom -
Safari springt immer wieder zum Homescreen
der dom
Beliebte Downloads
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
- Minus 15 Prozent: Speicherkrise trifft die Smartphone-Hersteller hart
- Massiver Firewall-Hack: Viele der wichtigsten Netze der Welt geknackt
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen