Thermozelle macht auch aus kleinen Abwärme-Mengen ordentlich Strom
Ein neues Konzept kann den Bau thermoelektrischer Elemente deutlich voranbringen. Es ermöglicht die effiziente Gewinnung von Strom auch bei ziemlich geringen Temperatur-Unterschieden und kann so helfen, den Wirkungsgrad vieler Systeme zu steigern.
Thermoelektrische Materialien sind schon lange bekannt und im Einsatz. In der Folge dessen war es auch immer ein Traum von Ingenieuren und Forschern, auch schwächere Wärmequellen zu nutzen, um Strom zu erzeugen. Denn so ließe sich beispielsweise auch einfach die Abwärme verschiedener Alltagsgeräte nutzen. Dem ist man durch eine grundlegend neue Konstruktion entsprechender Bauteile ein Stück weit näher gekommen, wie aus einem Bericht im Journal Science hervorgeht.
Bei den bisherigen Verfahren nutzte man feste Materialien, bei denen eine Wärmequelle zu signifikanten Temperatur-Unterschieden zwischen dem Plus- und Minus-Pol führte und so dafür sorgte, dass Elektronen in Bewegung kamen. Das neue Verfahren, das an der Universität für Wissenschaft und Technik Zentralchina entwickelt wurde, setzt hingegen auf ein flüssiges Material, in dem das Wärmegefälle Ionen in Bewegung versetzt. Im Experiment zeigte sich, dass dies auch bei relativ kleinen Wärmequellen gut funktioniert.
In den Experimenten zeigte sich, dass ein Temperatur-Gefälle von 50 Grad Celsius zwischen den beiden Polen völlig ausreicht, um eine nennenswerte Spannung aufzubauen. Rund 20 der so konstruierten Thermozellen, die zusammengeschlossen etwa die Größe eines Taschenbuches einnahmen, genügten, um LEDs leuchten zu lassen oder auch ein Mobiltelefon zu laden.
Die Forscher konnten somit nachweisen, dass man auch aus den Quellen alltäglicher Abwärme wie bei Kühlschränken noch signifikante Stommengen gewinnen kann. Das kann dann dafür sorgen, den Wirkungsgrad dieser Geräte noch einmal ein gutes Stück zu steigern, was letztlich auch einer der Grundpfeiler für eine erfolgreiche Energiewende ist.
Bei den bisherigen Verfahren nutzte man feste Materialien, bei denen eine Wärmequelle zu signifikanten Temperatur-Unterschieden zwischen dem Plus- und Minus-Pol führte und so dafür sorgte, dass Elektronen in Bewegung kamen. Das neue Verfahren, das an der Universität für Wissenschaft und Technik Zentralchina entwickelt wurde, setzt hingegen auf ein flüssiges Material, in dem das Wärmegefälle Ionen in Bewegung versetzt. Im Experiment zeigte sich, dass dies auch bei relativ kleinen Wärmequellen gut funktioniert.
Weniger Wärmeleitung
Darüber hinaus hat das Verfahren einen weiteren Vorteil: Die Ionen gehen auf ihrem Weg zum anderen Pol eine Verbindung zu einem Feststoff ein, der eine höhere Dichte als die flüssige Lösung besitzt. Mit einer richtigen Ausrichtung des thermoelektrischen Elements sorgt dann die Schwerkraft dafür, dass sie wieder zum Ausgangspunkt absinken, dort durch die Wärmequelle erneut gelöst werden und ihre Aufgabe wieder von vorn beginnen können. Das sorgt dafür, dass der Wärmeausgleich zwischen den Polen deutlich langsamer vollzogen wird, als es normalerweise der Fall ist und die Effizienz des Systems weiter steigt.In den Experimenten zeigte sich, dass ein Temperatur-Gefälle von 50 Grad Celsius zwischen den beiden Polen völlig ausreicht, um eine nennenswerte Spannung aufzubauen. Rund 20 der so konstruierten Thermozellen, die zusammengeschlossen etwa die Größe eines Taschenbuches einnahmen, genügten, um LEDs leuchten zu lassen oder auch ein Mobiltelefon zu laden.
Die Forscher konnten somit nachweisen, dass man auch aus den Quellen alltäglicher Abwärme wie bei Kühlschränken noch signifikante Stommengen gewinnen kann. Das kann dann dafür sorgen, den Wirkungsgrad dieser Geräte noch einmal ein gutes Stück zu steigern, was letztlich auch einer der Grundpfeiler für eine erfolgreiche Energiewende ist.
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