Monopol: Gates befürwortet Regierungs-Kontrollen von Großkonzernen
Bill Gates hat sich in einem Interview über die Regierungs-Anhörung der großen Tech-Konzerne geäußert. Dabei stellt er in dem Podcast "Armchair Expert" süffisant fest, dass Apple und Co. diese Überwachung vollkommen verdient haben.
In dem interessanten Podcast "Armchair Expert" hat Microsoft-Gründer Bill Gates seine Sicht auf die staatlichen Kontrollen von Großkonzernen wie Apple, Google, Facebook und Amazon kundgetan (via AppleInsider). Ganz unbekannt ist das Thema für Gates natürlich nicht, denn als er noch aktiv bei Microsoft in der Chefriege dabei war, hatte der Konzern die eine oder andere kartellrechtliche Untersuchung. Vielleicht ist es daher noch überraschender, dass Gates nun in dem Podcast unterstreicht, dass Technologieunternehmen wie Apple eine harte Befragung durch die Regierung "verdienen". Es sei wichtig und richtig, dass eine Kontrollinstanz einen genauen Blick auf die Unternehmen habe, damit sie nicht tun und lassen, was sie wollen.
"Wenn Sie so erfolgreich sind wie ich oder einer dieser Menschen, verdienen Sie unhöfliche, unfaire und harte Fragen", so Gates etwas überspitzt. Der Chefposten bringt es auch mit sich, dass sich die Politik darauf einschießt. Diese Art des "Verhörs" gehört dann auch mit dazu, und das sei laut Gates vollkommen in Ordnung. Gates spricht dabei aus Erfahrung. Unter seiner Führung hatte er sich einige Male harten Fragen und auch ungerechtfertigten Anschuldigungen ausgesetzt gefühlt. Und auch jetzt - Stichwort Verschwörungstheoretiker - gibt es Menschen, die sich auf Gates als Person eingeschossen haben, ohne dass sie dafür einen echten Grund haben. Infografik: Bill Gates - Das Leben des Microsoft-Gründers
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Hintergrund: Anhörungen im Repräsentantenhauses
Dabei bezog sich das Gespräch im Podcast auch auf die Anhörung vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses Ende Juli, an der Tim Cook von Apple sowie die CEOs von Amazon, Facebook und Google eingeladen waren und Rede und Antwort stehen mussten."Wenn Sie so erfolgreich sind wie ich oder einer dieser Menschen, verdienen Sie unhöfliche, unfaire und harte Fragen", so Gates etwas überspitzt. Der Chefposten bringt es auch mit sich, dass sich die Politik darauf einschießt. Diese Art des "Verhörs" gehört dann auch mit dazu, und das sei laut Gates vollkommen in Ordnung. Gates spricht dabei aus Erfahrung. Unter seiner Führung hatte er sich einige Male harten Fragen und auch ungerechtfertigten Anschuldigungen ausgesetzt gefühlt. Und auch jetzt - Stichwort Verschwörungstheoretiker - gibt es Menschen, die sich auf Gates als Person eingeschossen haben, ohne dass sie dafür einen echten Grund haben. Infografik: Bill Gates - Das Leben des Microsoft-Gründers
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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