Überraschend: Hochwertige Piraterie fördert anfangs Kino-Umsätze
Es gibt schon diverse Untersuchungen über die Folgen von Filesharing und die Wechselwirkung zwischen Piraterie und legalem Konsum von Medien. So manches ist vorhersehbar, etwa der Umstand, dass das beste Mittel gegen Piraterie legale Alternativen sind.
Letzteres hat sich in den vergangenen Jahren am regelrechten Einbruch der Musikpiraterie gezeigt, hauptverantwortlich dafür ist, dass Angebote wie Spotify und Apple Music bequemer bzw. schlichtweg ihr Geld wert sind. Auch beim Thema Filmindustrie gibt es immer wieder diverse Untersuchungen, die aktuelle Untersuchung der Eastern Michigan University und University of British Columbia ist aber eine der interessantesten bisher (via TorrentFreak).
Und im Gegensatz zum erwarteten Ergebnis kommen die beiden zum Schluss, dass nicht etwa schlechte abgefilmte "Cam"-Versionen die Leute ins Kino motivieren, sondern das Gegenteil der Fall ist: In der Eröffnungswoche steigen die Besucherzahlen bzw. Umsätze im Kino, wenn die kursierenden Piraterie-Versionen besserer Qualität sind.
Das mag zwar widersprüchlich klingen, die Forscher haben dafür aber eine relativ plausible Erklärung: Anthony Koschmann und Yi Qian sind der Ansicht, dass vor allem kurz nach Kinostart die Informationen zu einem Film noch spärlich gesät seien. Die Piraterie-Versionen dienen als "Sampling-Tool" und fördern die Werbung.
Dieser Effekt dreht sich aber bereits in der zweiten Woche um. Denn ab dann sind die hochwertigen Piraterie-Versionen für einen Umsatzrückgang verantwortlich, da die Kopien nicht länger PR-Werkzeug, sondern Kinoersatz sind.
Qualität spielt eine Rolle
Denn in den meisten Untersuchungen des Themas (wohlgemerkt aber auch nicht alle) kommen die Forscher wenig überraschend zum Schluss, dass Piraterie sich durchweg negativ auf die Einspielergebnisse eines Filmes auswirkt. In der aktuellen Studie untersuchen Anthony Koschmann und Yi Qian aber vor allem auch den Faktor Qualität.Und im Gegensatz zum erwarteten Ergebnis kommen die beiden zum Schluss, dass nicht etwa schlechte abgefilmte "Cam"-Versionen die Leute ins Kino motivieren, sondern das Gegenteil der Fall ist: In der Eröffnungswoche steigen die Besucherzahlen bzw. Umsätze im Kino, wenn die kursierenden Piraterie-Versionen besserer Qualität sind.
Das mag zwar widersprüchlich klingen, die Forscher haben dafür aber eine relativ plausible Erklärung: Anthony Koschmann und Yi Qian sind der Ansicht, dass vor allem kurz nach Kinostart die Informationen zu einem Film noch spärlich gesät seien. Die Piraterie-Versionen dienen als "Sampling-Tool" und fördern die Werbung.
Dieser Effekt dreht sich aber bereits in der zweiten Woche um. Denn ab dann sind die hochwertigen Piraterie-Versionen für einen Umsatzrückgang verantwortlich, da die Kopien nicht länger PR-Werkzeug, sondern Kinoersatz sind.
Thema:
Aktuelle Filesharing-Downloads
Videos zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Google gegen Website-Betreiber: KI-Übersicht in der Suche noch größer
- Speicherkrise macht kreativ: Neues MSI-Laptop mit DDR4 oder DDR5
- Xbox-Chefin verrät, dass Project Helix eine "Geräte-Familie" ist
- Multikernel-Linux: Mehrere Linux-Systeme ohne VM auf einem Gerät
- "Defender deaktiviert"-Fehlalarme verunsichern derzeit Windows-Nutzer
- Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro im Test: Mähen ohne Draht oder Antenne
- Apple Watch 12 soll dauerhaftes Herz-Tracking & neue App bringen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen