AMD vs. Nvidia: Radeon Pro 5600M überzeugt in Spiele-Benchmarks
In den langjährigen Leistungskampf zwischen Nvidia und AMD klinkt sich jetzt auch Apple ein. Mit der Einführung der Radeon Pro 5600M-Grafikkarte in das MacBook Pro-Portfolio kann der Hersteller sogar Gamer für sich gewinnen, wie aktuelle Spiele-Benchmarks belegen.
Das aktualisierte Apple MacBook Pro mit 16-Zoll-Display richtet sich vorrangig an kreative Nutzer, die bei der Bild-, Video- und Musikbearbeitung auf eine hohe Prozessor- und vor allem Grafikleistung angewiesen sind. Wer mindestens 3500 Euro für einen neuen Mac ausgeben kann, greift daher wahrscheinlich direkt zur neuen AMD Radeon Pro 5600M mit 8 GB HBM2-Grafikspeicher. Das damit nicht nur 3D-Renderings deutlich schneller durchgeführt werden können, zeigt der YouTuber Max Tech in einem kürzlich veröffentlichten Video. In seinem Benchmark-Test stehen vor allem Spiele im Mittelpunkt.
Damit liegt die AMD Radeon Pro 5600M laut Max Tech auf einem ähnlichen, wenn nicht sogar teilweise minimal höheren Niveau mit der mobilen Nvidia GeForce RTX 2060 in der Nicht-Max-Q-Version. Ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die Nvidia-Grafikkarte mit einer TPD von circa 80 Watt an den Start geht und AMDs Profi-Radeon mit gerade einmal 50 Watt arbeitet. Die Benchmarks aus dem Video belegen also, dass sich das Apple MacBook Pro mit 16-Zoll-Display im Gaming-Bereich behaupten kann. Auch wenn waschechte Gaming-Laptops in diesem Preisbereich deutlich mehr aus den Spielen herausholen können.
Hardware-Infos: Das MacBook-Setup des US-amerikanischen YouTubers setzt auf einen Intel Core i9-Prozessor mit acht Rechenkernen sowie einer maximalen Taktrate von 5,0 GHz. Außerdem sind 32 GB DDR4-RAM und die 5600M-GPU an Bord. Somit kostet das getestete MacBook Pro im Apple Store hierzulande mindestens 4829 Euro, wenn man sich für die 1 TB SSD-Option entscheidet. Möchte man den Speicher ab Werk weiter aufrüsten, können Aufpreise von bis zu 2750 Euro für 8 TB entstehen. Das Upgrade auf 64 GB Arbeitsspeicher schlägt hingegen mit 500 Euro zu Buche.
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In einer Full-HD-Auflösung erreichen Spiele bis zu 145 FPS
Interessant sind dabei die realen Bedingungen in den beiden Battle-Royale-Titeln Fortnite und Call of Duty: Warzone. Der beliebte Multiplayer-Shooter von Epic Games erreicht in einer 1080p-Auflösung bei "epischen" Grafikeinstellungen über 140 FPS. In der Warzone von Activision hingegen werden je nach Detailgrad zwischen 80 bis 115 FPS erreicht. Dreht man die Auflösung auf das bei Gamern beliebte WQHD-Format (2560 x 1440 Pixel), liegen die Spiele immerhin noch bei rund 60 FPS. Lediglich bei der nativen Retina-Auflösung des MacBook Pro (3072 x 1920 Pixel) rutscht das System in den beiden Spielen unter die 40-FPS-Marke.Damit liegt die AMD Radeon Pro 5600M laut Max Tech auf einem ähnlichen, wenn nicht sogar teilweise minimal höheren Niveau mit der mobilen Nvidia GeForce RTX 2060 in der Nicht-Max-Q-Version. Ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die Nvidia-Grafikkarte mit einer TPD von circa 80 Watt an den Start geht und AMDs Profi-Radeon mit gerade einmal 50 Watt arbeitet. Die Benchmarks aus dem Video belegen also, dass sich das Apple MacBook Pro mit 16-Zoll-Display im Gaming-Bereich behaupten kann. Auch wenn waschechte Gaming-Laptops in diesem Preisbereich deutlich mehr aus den Spielen herausholen können.
Hardware-Infos: Das MacBook-Setup des US-amerikanischen YouTubers setzt auf einen Intel Core i9-Prozessor mit acht Rechenkernen sowie einer maximalen Taktrate von 5,0 GHz. Außerdem sind 32 GB DDR4-RAM und die 5600M-GPU an Bord. Somit kostet das getestete MacBook Pro im Apple Store hierzulande mindestens 4829 Euro, wenn man sich für die 1 TB SSD-Option entscheidet. Möchte man den Speicher ab Werk weiter aufrüsten, können Aufpreise von bis zu 2750 Euro für 8 TB entstehen. Das Upgrade auf 64 GB Arbeitsspeicher schlägt hingegen mit 500 Euro zu Buche.
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