Huawei soll mit STMicro kooperieren, um US-Embargo zu umschiffen

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Huawei sucht seit geraumer Zeit nach Möglichkeiten, um sich der bisher unbegründeten aber dennoch weitreichenden Einschränkungen durch das US-Embargo gegen den Konzern zu entziehen. Jetzt kooperiert man mit einem europäischen Chiphersteller, um so langfristig zu überleben. Weil die US-Regierung seit dem letzten Jahr massiv gegen Huawei vorgeht und dabei inzwischen sogar so weit geht, dass sie TSMC die Produktion von Huawei-Chips auf den Maschinen amerikanischer Hersteller verbieten will, braucht der chinesische Telekommunikationsgigant dringend alternative Partner. Einen solchen hat man laut einem Bericht der Nikkei Asian Review inzwischen in dem französisch-italienischen Chiphersteller STMicroelectronics gefunden.

STMicroelectronics liefert an Huawei, genau wie im Fall diverser anderer Smartphone-Hersteller, schon seit Jahren diverse Sensoren, die in allerlei Geräten zum Einsatz kommen. Inzwischen sollen die beiden Firmen aber schon länger ohne öffentliche Ankündigung enger zusammenarbeiten, um "fortgeschrittene Chips" zu entwickeln, die in Smartphones und anderen mobilen Geräten sowie im Automobilbereich zum Einsatz kommen sollen.

Entwicklung neuer Smartphone-CPUs gilt als problematisch

Ob damit auch SoCs und CPUs gemeint sind, die die Basis künftiger Huawei-Smartphones bilden könnten, wird nicht ganz klar. STMicro bietet seit einiger Zeit keine ARM-SoCs für den Einsatz in mobilen Endgeräten mehr an. Allerdings hat der euroäische Chiphersteller die Möglichkeit, all die amerikanische Software und Fertigungstechnik zu nutzen, die für den Bau moderner High-End-Chips auf Basis von ARM-Architekturen benötigt wird.

Huawei würde auf diesem Weg daher vor allem dieses Problem lösen. Aktuell hat der chinesische Hersteller nämlich unter anderem nicht die Möglichkeit, Updates für die auch bei den Kirin-SoCs der hauseigenen Chip-Sparte HiSilicon verwendete Design-Software von Cadence Design Systems und Synopsis direkt zu erhalten.

Als ein erstes gemeinsames Projekt, das über die Verwendung von Sensor-Chips von STMicro in Huawei-Produkten hinaus geht, sollen die beiden neuen Partner die Entwicklung von Chips für mobile Geräte der Huawei-Tochter Honor ins Auge gefasst haben, wobei sich dabei auch diverse Probleme ergeben könnten. Die US-Restriktionen gegen Huawei gehen nämlich bekanntermaßen sogar so weit, dass Drittfirmen, die Produkte aus US-Fertigung einkaufen und dann an Huawei weitergeben, ebenfalls Strafen ausgesetzt sind. Usa, Huawei, Logo, trump, Flagge, Honor 20 Pro Usa, Huawei, Logo, trump, Flagge, Honor 20 Pro
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