Intel verdrängt Samsung von Platz 1:
wieder größter Halbleiterhersteller
Intel hat sich in einem schwierigen Halbleitermarkt im Jahr 2019 wieder die Spitzenposition erarbeiten können. Damit verdrängte der US-Konzern den koreanischen Konkurrenten Samsung zumindest in der Rangliste nach Umsatz nach zwei Jahren an der Spitze wieder.
Nach Angaben der Marktbeobachter von Gartner ging der weltweite Umsatz mit Halbleiterprodukten im Jahr 2019 auf gut 419 Milliarden Dollar zurück und sank damit um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Intel überholte dabei insgesamt den Konkurrenten Samsung, der in den Jahren 2017 und 2018 "vorläufig" vor dem Platzhirsch Intel lag.
Zwar sorgte der Handelskrieg zwischen den USA und China für verfälschte Verkaufszahlen im Lauf des Jahres, doch im Vergleich zu den aktuellen Auswirkungen des neuartigen Coronavirus dürften diese Probleme verblassen, so die Analysten von Gartner. Für Samsung war wie erwähnt vor allem die sinkende Nachfrage bei Flash-Speicher das Problem, auch weil die Verkaufszahlen bei Smartphones nachließen.
Auch für die kommenden Monate erwartet man bei Gartner kaum eine Verbesserung der Lage, natürlich vor allem wegen des Coronavirus. Da die Nachfrage für die meisten Halbleiterprodukte aufgrund der sinkenden Kaufkraft bei Firmen und Privatkunden und den damit länger werdenden Austauschphasen bei PCs, Notebooks, Smartphones und den meisten anderen Produkten zurückgehen dürfte.
Nur ein einigen wenigen Bereichen rechnen die Analysten mit Wachstum. Gartner hat aufgrund aktuellen Lage seine Prognosen bereits deutlich reduziert und erwartet deshalb einen leichten Rückgang des Umsatzes aus Halbleiterprodukten um knapp ein Prozent - nachdem man eigenlich von einem kräftigen Plus von mehr als 12 Prozent ausgegangen war.
Flash-Nachfrage brach ein - und zog Samsung herunter
Der Hauptgrund für den Rückgang auf Seiten von Samsung war die Entwicklung im Flash-Markt. So sorgte eine erhebliche Überproduktion dafür, dass die Hersteller ihre Preise deutlich reduzieren mussten, um ihre überquellenden Lagerbestände loszuwerden. Ingesamt sanken die Umsätze aus dem Speichermarkt im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel.Zwar sorgte der Handelskrieg zwischen den USA und China für verfälschte Verkaufszahlen im Lauf des Jahres, doch im Vergleich zu den aktuellen Auswirkungen des neuartigen Coronavirus dürften diese Probleme verblassen, so die Analysten von Gartner. Für Samsung war wie erwähnt vor allem die sinkende Nachfrage bei Flash-Speicher das Problem, auch weil die Verkaufszahlen bei Smartphones nachließen.
Auch für die kommenden Monate erwartet man bei Gartner kaum eine Verbesserung der Lage, natürlich vor allem wegen des Coronavirus. Da die Nachfrage für die meisten Halbleiterprodukte aufgrund der sinkenden Kaufkraft bei Firmen und Privatkunden und den damit länger werdenden Austauschphasen bei PCs, Notebooks, Smartphones und den meisten anderen Produkten zurückgehen dürfte.
Nur ein einigen wenigen Bereichen rechnen die Analysten mit Wachstum. Gartner hat aufgrund aktuellen Lage seine Prognosen bereits deutlich reduziert und erwartet deshalb einen leichten Rückgang des Umsatzes aus Halbleiterprodukten um knapp ein Prozent - nachdem man eigenlich von einem kräftigen Plus von mehr als 12 Prozent ausgegangen war.
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