Apple iPhone 12: Zulieferer verschieben Fertigungsbeginn wegen Corona
Apple und seine Zulieferer stellen sich in Folge der steigenden Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in westlichen Länden und den daraus resultierenden massiven gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen offenbar auf eine deutlich niedrigere Nachfrage ein.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, verzeichnen die Zulieferer und Fertigungspartner von Apple derzeit einen erheblich geringen Umfang der Aufträge des US-Computerkonzerns. Schon für das jetzt endende erste Quartal 2020 erwartet man zum Beispiel bei einem der Vertragsfertiger von Apple einen Rückgang der Aufträge um rund 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Weil Apple offenbar erheblich geringere Verkaufszahlen erwartet, hat das Unternehmen scheinbar auch den Produktionsbeginn für die Komponenten der neuen iPhone 5G-Modelle nach hinten verschoben, heißt es von der gleichen Quelle. Dies bedeutet allerdings noch nicht zwangsläufig, dass Apple die Einführung der neuen Geräte ebenfalls verschiebt, so dass derzeit weiterhin mit einem Launch im Herbst gerechnet wird.
In der Finanzbranche sieht man die Lage bisher sehr ähnlich: führende Analysten senkten ihre Vorhersagen für den Verkauf von iPhones für das jetzt endende Quartal bereits vor Wochen um jeweils 17 Prozent, so dass im ersten Quartal 2020 derzeit nur noch 35 Millionen verkaufte Einheiten erwartet werden.
Tatsächlich dürfte die Nachfrage rund um teure Elektronikprodukte - und dazu gehören iPhones nunmal - bei einer weiteren Zunahme der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus weiter sinken. Viele Kunden haben in Folge der Pandemie durch Stellenabbau und teilweise hohe medizinische Kosten vermutlich schlichtweg nicht die finanziellen Mittel, um sich ein teures Smartphone zuzulegen oder dürften ihre Neukäufe zumindest vorläufig verschieben.
Weil Apple offenbar erheblich geringere Verkaufszahlen erwartet, hat das Unternehmen scheinbar auch den Produktionsbeginn für die Komponenten der neuen iPhone 5G-Modelle nach hinten verschoben, heißt es von der gleichen Quelle. Dies bedeutet allerdings noch nicht zwangsläufig, dass Apple die Einführung der neuen Geräte ebenfalls verschiebt, so dass derzeit weiterhin mit einem Launch im Herbst gerechnet wird.
Display-Zulieferer reduziert ebenfalls Prognosen
Auch bei Apples Display-Zulieferern geht man laut dem Bericht von deutlich geringeren Stückzahlen aus. So hat das Unternehmen seine bisherigen Prognosen für den Bau von iPhone-Displays mittlerweile um 17 Prozent reduziert und erwartet, dass man statt den bisher geplanten 70 nur noch 58 Millionen Panels an Apple liefern wird.In der Finanzbranche sieht man die Lage bisher sehr ähnlich: führende Analysten senkten ihre Vorhersagen für den Verkauf von iPhones für das jetzt endende Quartal bereits vor Wochen um jeweils 17 Prozent, so dass im ersten Quartal 2020 derzeit nur noch 35 Millionen verkaufte Einheiten erwartet werden.
Tatsächlich dürfte die Nachfrage rund um teure Elektronikprodukte - und dazu gehören iPhones nunmal - bei einer weiteren Zunahme der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus weiter sinken. Viele Kunden haben in Folge der Pandemie durch Stellenabbau und teilweise hohe medizinische Kosten vermutlich schlichtweg nicht die finanziellen Mittel, um sich ein teures Smartphone zuzulegen oder dürften ihre Neukäufe zumindest vorläufig verschieben.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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