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Linux-Kernel voll im Zeitplan, 5.6 fertig
Es gibt Bereiche, auf die scheint die Corona-Pandemie kaum einen Einfluss zu haben - wodurch sich letztlich auch Vorurteile ein Stück weit bestätigen. Einer davon ist die Weiterentwicklung des Linux-Kernels, der jetzt in der Version 5.6 fertig ist.
Im Zuge des Releases äußerte sich Gruppen-Chef Linus Torvalds auch zur Situation um das Entwickler-Team. "Ich habe bisher keine richtigen Anzeichen dafür gesehen, dass die Kernel-Entwicklung durch das Coronavirus beeinträchtigt wird - ich denke, dass die meisten von uns normalerweise ohnehin von zu Hause arbeiten", so Torvalds. Entsprechend gibt es auch keinen Grund, den Zeitplan für die Arbeiten an der Version 5.7 anzupassen.
Allerdings soll das auch nicht bedeuten, dass alle so weitermachen sollten wie bisher. Aktuell gebe es gute Gründe dafür, Termine auch mal nicht einzuhalten. "Wir werden das im Blick behalten und sehen, wie es sich entwickelt", erklärte Torvalds. Alle, die am Kernel mitarbeiten, sollten sich jederzeit klar darüber sein, dass ihre Gesundheit und die der Leute um sie herum wichtiger ist als die Terminplanung.
Neu integriert wurde unter anderem die Wireguard-Technologie. Dabei handelt es sich um ein Verfahren zur Realisierung von VPN-Verbindungen, das deutlich stabiler und performanter funktioniert als die älteren Technologien dieser Art. Entsprechend groß war die Nachfrage bei vielen Nutzern. Darüber hinaus bringt der neue Kernel auch eine Reihe kleinerer Verbesserungen mit, die in spezielleren Anwendungsfällen aber den Alltag deutlich angenehmer gestalten.
Allerdings soll das auch nicht bedeuten, dass alle so weitermachen sollten wie bisher. Aktuell gebe es gute Gründe dafür, Termine auch mal nicht einzuhalten. "Wir werden das im Blick behalten und sehen, wie es sich entwickelt", erklärte Torvalds. Alle, die am Kernel mitarbeiten, sollten sich jederzeit klar darüber sein, dass ihre Gesundheit und die der Leute um sie herum wichtiger ist als die Terminplanung.
Wichtige Neuerungen
Der neue Kernel bringt keine überraschenden Neuerungen mit, stellt aber eine wichtige Weiterentwicklung dar, um Linux für die demnächst erscheinenden Hardware-Plattformen fit zu machen. So unterstützt die Version 5.6 nun auch USB4, das aus Thunderbolt 3 hervorging und in den kommenden Prozessor-Generationen implementiert sein wird. Unter anderem kommt demnächst Intels neue Tiger-Lake-Serie mit den entsprechenden Spezifikationen auf den Markt.Neu integriert wurde unter anderem die Wireguard-Technologie. Dabei handelt es sich um ein Verfahren zur Realisierung von VPN-Verbindungen, das deutlich stabiler und performanter funktioniert als die älteren Technologien dieser Art. Entsprechend groß war die Nachfrage bei vielen Nutzern. Darüber hinaus bringt der neue Kernel auch eine Reihe kleinerer Verbesserungen mit, die in spezielleren Anwendungsfällen aber den Alltag deutlich angenehmer gestalten.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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