Lenovo macht in Linux: Workstations jetzt auch mit Ubuntu oder Red Hat
Jetzt macht auch Lenovo ernst, was Linux angeht. Der chinesische PC-Hersteller rüstet eine Reihe seiner neuen Lenovo ThinkStation-Desktops und ThinkPads der P-Serie jetzt auch mit dem freien Betriebssystem aus und bietet den passenden offiziellen Support.
Wie Lenovo heute verkündete, gibt es bei den Workstation-PCs und -Notebooks ab sofort zumindest in den USA die Option, das jeweilige Gerät auch mit den Enterprise-Varianten von Red Hat oder Ubuntu Linux zu ordern. Offensichtlich richtet sich das Angebot somit primär an größere Businesskunden, die ihre Belegschaft mit leistungsfähigen PCs und Laptops auf Linux-Basis ausstatten wollen.
Bei dieser durchaus guten Nachricht ist zu bedenken, dass Lenovo keineswegs sein ganzes PC-Lineup plötzlich auch mit einer Linux-Option anbietet. Man beschränkt sich vielmehr auf eher hochpreisige, leistungsfähige Systeme, die in bestimmten Nischen eingesetzt werden dürften, aber keineswegs ein sehr breites Publikum an Business-Usern ansprechen.
Lenovo ist gleichzeitig auch keineswegs der einzige große PC-Hersteller, der auf seinen Systemen zumindest teilweise auf Wunsch Linux vorinstalliert. Dell macht dies schon seit einigen Jahren vor, wobei sich die verfügbare Palette offiziell unterstützter Produkte ebenfalls auf einige wenige Modelle beschränkt. Immerhin richtet man sich mit Geräten wie der Dell XPS 13 Developer Edition auch an Kunden, denen die im Vergleich dazu sehr teuren ThinkPad-P-Series Workstations schlichtweg zu viel Geld kosten.
Lenovo-Website liefert Treiber-Support, Forum geplant
Damit die Kunden nach dem Kauf nicht allein dastehen, will Lenovo über seine Website den gleichen umfangreichen Online-Support mit Treibern und anderer Software bieten, den die Kunden auch von den Windows-basierten Systemen des Herstellers gewohnt sind. Hinzu kommt, dass man ein dediziertes Forum für Linux-User einrichtet, um ihnen im Problemfall zur Seite stehen zu können.Bei dieser durchaus guten Nachricht ist zu bedenken, dass Lenovo keineswegs sein ganzes PC-Lineup plötzlich auch mit einer Linux-Option anbietet. Man beschränkt sich vielmehr auf eher hochpreisige, leistungsfähige Systeme, die in bestimmten Nischen eingesetzt werden dürften, aber keineswegs ein sehr breites Publikum an Business-Usern ansprechen.
Lenovo ist gleichzeitig auch keineswegs der einzige große PC-Hersteller, der auf seinen Systemen zumindest teilweise auf Wunsch Linux vorinstalliert. Dell macht dies schon seit einigen Jahren vor, wobei sich die verfügbare Palette offiziell unterstützter Produkte ebenfalls auf einige wenige Modelle beschränkt. Immerhin richtet man sich mit Geräten wie der Dell XPS 13 Developer Edition auch an Kunden, denen die im Vergleich dazu sehr teuren ThinkPad-P-Series Workstations schlichtweg zu viel Geld kosten.
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