Deutsche Telekom: In diesem Jahr schon über 200 neue LTE-Standorte

Die Deutsche Telekom hat in diesem Jahr bereits eine dreistellige Zahl neuer Standorte von LTE-Sendemasten in Betrieb genommen. Durch­schnittlich kamen in der letzten Zeit täglich zwei neue Anlagen hinzu, teilte das Unternehmen mit. Insgesamt seien 208 Basisstationen neu in das Mobilfunknetz integriert worden. Darüber hi­naus, so hieß es, habe man die Leistung des Bestandsnetzes zusätzlich verbessert, indem an 534 Standorten zusätzliche LTE-Antennen montiert wurden. Dadurch können die be­ste­hen­den Anlagen sich auf einen engeren Bereich konzentrieren und rund um den je­wei­li­gen Mast oder Dach-Standplatz können mehr eingebuchte Benutzer mit hohen Band­brei­ten ver­sorgt werden.

Durch die Baumaßnahmen stieg die Kapazität im Netz und die Ausbreitung in der Fläche wei­ter an, hieß es. Die Abdeckung der Bevölkerung mit LTE liegt demnach bei der Telekom nun bei 98,5 Prozent. Allerdings muss hier berücksichtigt werden, dass diese Zahl nur den Nut­zern entspricht, die ihr Mobiltelefon zuhause verwenden. In der Fläche, wo man keine Al­ter­na­ti­ve zum Mobilfunknetz hat, ist die Abdeckung wesentlich geringer, was sich ins­be­son­dere bei Ausflügen in ländliche Regionen immer wieder zeigt.

5G-Ausbau läuft parallel

Die Telekom will den LTE-Ausbau aber in den kom­men­den Monaten in einem ähnlichen Tempo fort­set­zen. "Wir planen für dieses Jahr über 2.000 komplett neue Mobilfunkstandorte. Er­gän­zend werden wir an über 10.000 weiteren Standorten die Mobilfunkkapazitäten für unsere Kunden durch Erweiterungsmaßnahmen stei­gern", sagte Walter Goldenits, Geschäftsführer Tech­no­lo­gie der Telekom Deutschland.

Die meisten neuen Antennen wurden in den letzten Wochen in Bayern installiert, wo 208 neuen Standorte und Erweiterungen hinzu kamen. Auf Platz zwei kommt Nordrhein-Westfalen mit 122, gefolgt von Niedersachsen mit 100 neuen Standorten und Erweiterungen. Parallel dazu beginnt das Unternehmen außer­dem mit dem Ausbau seiner 5G-Infrastruktur. Bis zum Jahresende sollen in den 20 größ­ten Städten entsprechende Verbindungen möglich sein.

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