Corona macht Tech teurer: Bei diesen Produkten könnten Preise steigen
China ist am stärksten von den Folgen des Corona-Virus-Ausbruches betroffen, das schlägt sich auch auf die Produktionskapazität nieder. Marktexperten erwarten wegen dieser Ausfälle steigende Preise, der Effekt ist aber sehr stark vom jeweiligen Produkt abhängig.
Aktuell könne man diese Entwicklung schon bei einzelnen Bauteilen beobachten, die wiederum die Produktion am Ende der Lieferkette hemmt. Wie schnell sich solche Engpässe dann bis zum Kunden durchschlagen ist demnach aber sehr stark von der Produktkategorie und der jeweiligen nötigen Lieferlogistik abhängig. Als Beispiel nennt Kamp unter anderem Fernseher: Die kommen meist per Schiff aus China und sind um die fünf Wochen unterwegs. Damit sind aktuell noch Geräte auf dem Weg nach Europa, die vor dem breiten Ausbruch des Coronavirus verschickt wurden. Umgekehrt verhält es sich bei Smartphones: Die werden oft per Luftfracht nach Europa gebracht, Lieferengpässe sind hier wesentlich schneller spürbar, so Kamp.
Die Schlussfolgerung Kamps: Aus seiner Sicht ist zu erwarten, dass der "eine oder andere Händler" die Verknappung in bestimmten Produktsegmenten nutzen könnte, um die Preise nach oben anzupassen - aktuell ist das schon bei Hygieneprodukten und Atemmasken zu beobachten, was sogar Sharp dazu bewegt, eine Produktionsanlage umzustellen. Im Technologie-Bereich wird das in naher Zukunft aber eher kleine Produkte betreffen, die nicht mit dem Schiff nach Europa gelangen.
Einschätzung aktuell schwer, Preise werden aber vermutlich steigen
Auch in Bezug auf die Unterhaltungselektronik sagen Branchen-Beobachter durch den Coronavirus (Covid-19) Folgen voraus. Wie der Aufsichtsratschef der Industrievereinigung gfu, Hans-Joachim Kamp, sagte, führt die Lage in China mit verlängerten Werksferien und Produktionsstopps unweigerlich dazu, dass auch deutsche Konsumenten Veränderungen bei den Preisen erwarten. "Das sieht man an der Lieferkette", betonte Kamp laut Süddeutscher Zeitung. Infografik: Das Coronavirus in Europa
Aktuell könne man diese Entwicklung schon bei einzelnen Bauteilen beobachten, die wiederum die Produktion am Ende der Lieferkette hemmt. Wie schnell sich solche Engpässe dann bis zum Kunden durchschlagen ist demnach aber sehr stark von der Produktkategorie und der jeweiligen nötigen Lieferlogistik abhängig. Als Beispiel nennt Kamp unter anderem Fernseher: Die kommen meist per Schiff aus China und sind um die fünf Wochen unterwegs. Damit sind aktuell noch Geräte auf dem Weg nach Europa, die vor dem breiten Ausbruch des Coronavirus verschickt wurden. Umgekehrt verhält es sich bei Smartphones: Die werden oft per Luftfracht nach Europa gebracht, Lieferengpässe sind hier wesentlich schneller spürbar, so Kamp.
Die Schlussfolgerung Kamps: Aus seiner Sicht ist zu erwarten, dass der "eine oder andere Händler" die Verknappung in bestimmten Produktsegmenten nutzen könnte, um die Preise nach oben anzupassen - aktuell ist das schon bei Hygieneprodukten und Atemmasken zu beobachten, was sogar Sharp dazu bewegt, eine Produktionsanlage umzustellen. Im Technologie-Bereich wird das in naher Zukunft aber eher kleine Produkte betreffen, die nicht mit dem Schiff nach Europa gelangen.
Leute kaufen einfach später
Kamp rechnet aber auch noch mit einer anderen Auswirkung aufseiten der Kunden. "Wir haben einen Markt, der von hohen Ersatzkäufen geprägt ist. Das heißt, wenn das Coronavirus irgendwann überstanden ist, dann werden diese Ersatzkäufe getätigt", so der Marktexperte. Die Kaufbereitschaft der Verbraucher sei zwar nach wie vor hoch, eine besondere Eile zum Kauf herrscht aber wegen dieser prinzipiellen Einstellung fast in keiner Produktkategorie.
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