Telekom gnädig: Statt 50 bekommen 100 von 540 Kommunen LTE

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Statt einen flächendeckenden Ausbau des Mobilfunknetzes umzusetzen, behandelt man Funklöcher bei der Deutschen Telekom quasi als unbere­chen­bares Naturschauspiel. Einigen betroffenen Gewinner-Gemeinden will man nun helfen. Im Zuge der Marketing-Aktion "Wir jagen Funklöcher" hatte der Konzern vor einiger Zeit angekündigt, 50 Plätze in einem Programm zu verlosen, in dem neue LTE-Masten aufgestellt werden sollten. Wer gelegentlich in ländlichen Regionen unterwegs ist oder gar in solchen lebt, kann sich vorstellen, dass der Ansturm entsprechend groß war. Aus 539 Kommunen gingen Bewerbungen ein.

Die Telekom will sich nun besonders gönnerhaft präsentieren und kündigte an, zusätzlich zu den 50 Gewinnern, die jetzt benannt wurden, noch weitere 50 Kommunen auszuwählen, die mit einer LTE-Sendeanlage ausgestattet werden sollen. Ob und wann die übriggebliebenen 439 Orte oder Ortsteile, die leer ausgehen, mit breitbandigen Mobifunkanbindungen ausgestattet werden könnten, ist unklar. Und das dürften auch nicht die einzigen Betroffenen sein, denn die Bewerbung war an Voraussetzungen geknüpft, die wahrscheinlich eine ganze Reihe von anderen Orten nicht erfüllen konnten.

Ausbau startet bald

Bewerbungen gingen nach Angaben der Telekom aus allen Teilen Deutschlands ein. Besonders viele Bewerbungen kamen dabei aus Rheinland-Pfalz (133), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (95) und Bayern (70). Insgesamt gingen sogar 624 Bewerbungen ein, da einige Kommunen mehrere Ortsteile meldeten, in denen bis heute kein schnelles Internet per Funk verfügbar ist. Die 50 Gewinner der ersten Runde werden jetzt benachrichtigt, hier will man die Masten bis zum Jahresende im Betrieb haben. Die zweite Gruppe soll bis April zusammengestellt werden, und auch hier will man im Laufe des Jahres zumindest mit den nötigen Bauarbeiten beginnen.

Die Schuld für die fehlenden Abdeckungen schiebt die Telekom dabei den Kommunen und Behörden in die Schuhe. Nach Darstellung des Unternehmens wählen dessen Netzplaner jeweils Standorte aus und gehen dann auf die Kommunen zu. Wird die jeweilige Position abgelehnt, müsse der ganze Prozess wiederholt werden und die Einrichtung von Sendeanlagen verzögere sich um Monate bis teilweise Jahre.

Siehe auch: Netztest 2019: LTE-Geschwindigkeit bricht ein; Ausbau nur in Städten

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