EU-Kommission soll auf Signal wechseln und später zu Business-Skype
WhatsApp ist derzeit auch in Brüssel eine Anwendung, die kaum zu ersetzen bzw. Alltag ist. Auch die höchsten Kanäle setzen mittlerweile auf die Plattform, "WhatsApp-Diplomatie" ist längst ein geflügeltes Wort. Doch intern rät die EU ihren Vertretern zu Signal, zumindest vorerst.
WhatsApp ist der in der westlich Welt mit Abstand am weitesten verbreitete Messenger, auch in der internationalen Politik ist die App nicht mehr wegzudenken. Dabei gibt es aber nach wie vor Bedenken, ob WhatsApp für solche sensiblen Einsätze die geeignete Kommunikationsplattform ist.
Das Problem bei WhatsApp sind die Metadaten. Denn diese werden sehr wohl bei Facebook gespeichert. So weiß der Social-Media-Gigant zwar nicht, was kommuniziert wird, sehr wohl aber das Wer und Wann sowie wie groß die Nachrichten sind. Das ist zwar nur bedingt tauglich, um Staatsgeheimnisse durchsickern zu lassen, dennoch ist es besser, dass Facebook diese Daten nicht hat.
Deshalb hat eine Expertengruppe der EU-Kommission nun empfohlen, dass die Mitarbeiter und Politiker der Europäischen Union auf Signal umsteigen. Das berichtet Politico, das komplette Schreiben hat Netzpolitik.org (PDF) veröffentlicht. Bei Signal werden die Metadaten zusätzlich verschlüsselt und nach dem Versand einer Nachricht sofort wieder gelöscht.
Eine Verpflichtung zu Signal gibt es allerdings nicht. Denn das ist ohnehin nur ein Zwischenschritt zu Skype for Business on Mobile (S4BM). Sobald dieses verfügbar ist, wird dieses das Programm der Wahl sein. Es klingt allerdings nicht so, als wäre S4BM verpflichtend.
Siehe auch: Keine Privatsphäre - Links zu WhatsApp-Chats in Google-Suche gelistet
Das Was ist verschlüsselt - Wann und Wer werden erfasst
Dabei sind die Inhalte selbst sicher, auch bei WhatsApp. Denn die Anwendung ist per Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert. Das bedeutet, dass nur Sender und Empfänger Zugriff auf die Nachrichteninhalte haben. Knacken lässt sich das auch nicht, da zur Verschlüsselung dasselbe Protokoll zum Einsatz kommt wie beim Signal Messenger und diesen empfiehlt auch Whistleblower Edward Snowden.Das Problem bei WhatsApp sind die Metadaten. Denn diese werden sehr wohl bei Facebook gespeichert. So weiß der Social-Media-Gigant zwar nicht, was kommuniziert wird, sehr wohl aber das Wer und Wann sowie wie groß die Nachrichten sind. Das ist zwar nur bedingt tauglich, um Staatsgeheimnisse durchsickern zu lassen, dennoch ist es besser, dass Facebook diese Daten nicht hat.
Deshalb hat eine Expertengruppe der EU-Kommission nun empfohlen, dass die Mitarbeiter und Politiker der Europäischen Union auf Signal umsteigen. Das berichtet Politico, das komplette Schreiben hat Netzpolitik.org (PDF) veröffentlicht. Bei Signal werden die Metadaten zusätzlich verschlüsselt und nach dem Versand einer Nachricht sofort wieder gelöscht.
Eine Verpflichtung zu Signal gibt es allerdings nicht. Denn das ist ohnehin nur ein Zwischenschritt zu Skype for Business on Mobile (S4BM). Sobald dieses verfügbar ist, wird dieses das Programm der Wahl sein. Es klingt allerdings nicht so, als wäre S4BM verpflichtend.
Siehe auch: Keine Privatsphäre - Links zu WhatsApp-Chats in Google-Suche gelistet
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