Media Markt & Saturn:
Keine Angst mehr vor dem Black Friday
Der Handelskonzern Ceconomy, der hinter Media Markt und Saturn steht, scheint langsam aber sicher auf einen positiven Weg zu kommen. Das Management berichtete stolz, dass man diesmal sogar den Black Friday ohne Verlustgeschäft überlebte.
Noch vor zwei Jahren sah das völlig anders aus. Das Unternehmen wollte damals bei der Rabattschlacht unbedingt mit den Konkurrenten mithalten und schaffte es nicht, die Notbremse im richtigen Moment zu ziehen. Das wichtige Weihnachtsquartal, das für einen Einzelhändler eigentlich die schönste Zeit des Jahres sein sollte, wurde so regelrecht zum Trauma. Damals standen am Ende der Bilanzen des Jahresviertels knallrote Zahlen.
Diesmal lief es wesentlich besser und Ceconomy konnte mit einem operativen Gewinn von 319 Millionen Euro abschließen. Der Nettogewinn kletterte infolge dessen um 58 Prozent auf 170 Millionen Euro. Allerdings ist es noch nicht gelungen, den Umsatzschwund komplett zu stoppen: Mit 6,82 Milliarden Euro gaben die Einnahmen im Jahresvergleich noch einmal leicht um 0,8 Prozent nach.
Um im stationären Einzelhandel effizienter zu werden, sollen die Marktflächen zukünftig weiter schrumpfen. Denn wenn ohnehin nicht mehr so viel verkauft wird, kann man sich auch Personal-, Betriebs- und Mietkosten sparen. Ziel ist es, den Durchschnitt der Fläche einer Filiale von aktuell 3000 Quadratmeter auf 1700 bis 1800 Quadratmeter zu reduzieren. Das ist allerdings nicht so einfach, denn oft steckt man in längerfristigen Mietverträgen und auch wenn eine Verkleinerung möglich ist, wären oft teure Umbauten die Folge.
Siehe auch: Media Markt & Saturn: Die besten Schnäppchen-Angebote der Woche
Diesmal lief es wesentlich besser und Ceconomy konnte mit einem operativen Gewinn von 319 Millionen Euro abschließen. Der Nettogewinn kletterte infolge dessen um 58 Prozent auf 170 Millionen Euro. Allerdings ist es noch nicht gelungen, den Umsatzschwund komplett zu stoppen: Mit 6,82 Milliarden Euro gaben die Einnahmen im Jahresvergleich noch einmal leicht um 0,8 Prozent nach.
Märkte sollen kleiner werden
Damit allerdings konnte man im Kern rechnen. Denn der stationäre Einzelhandel hat eben seine Probleme damit, sich gegen den Online-Handel behaupten zu können. Ceconomy versucht zwar sich auch im Netz ein deutlich größeren Standbein aufzubauen, die E-Commerce-Angebote von Media Markt und Saturn legten beim Umsatz allerdings nur um 4 Prozent auf 1,05 Prozent zu. Sie wachsen damit langsamer als der sonstige Online-Handel, so dass hier noch ordentlich Luft nach oben sein sollte.Um im stationären Einzelhandel effizienter zu werden, sollen die Marktflächen zukünftig weiter schrumpfen. Denn wenn ohnehin nicht mehr so viel verkauft wird, kann man sich auch Personal-, Betriebs- und Mietkosten sparen. Ziel ist es, den Durchschnitt der Fläche einer Filiale von aktuell 3000 Quadratmeter auf 1700 bis 1800 Quadratmeter zu reduzieren. Das ist allerdings nicht so einfach, denn oft steckt man in längerfristigen Mietverträgen und auch wenn eine Verkleinerung möglich ist, wären oft teure Umbauten die Folge.
Siehe auch: Media Markt & Saturn: Die besten Schnäppchen-Angebote der Woche
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