Gigantische Formwandler-Sterne:
Forscher machen kuriose Entdeckung
Die Forscher bezeichnen es als bizarre Entdeckung: Rund um das schwarze Loch in der Mitte der Milchstraße lassen sich gigantische Himmelskörper beobachten, die ihre Form verändern. Die Theorie: Sie werden durch die unglaubliche Gravitation wie Kaugummis verformt.
Künstlerische Darstellung eines Schwarzen Loches
Das erste Objekt dieser Art, später mit G1 benannt, war schon 2005 auf astronomischen Messungen aufgetaucht, lange aber als vermutliche Anomalie in den Messdaten eingestuft worden. 2012 wurde diese Einordnung dann mit der Entdeckung eines weiteren Objekts dieser Art, folgerichtig G2 benannt, widerrufen. "Wir hatten es schon einmal gesehen, aber es sah nicht sonderlich merkwürdig aus, bis es sich dem Schwarzen Loch näherte und länglich wurde und ein Großteil seines Gases auseinandergerissen wurde", so Ghez.
Ein genauer Blick die Daten zeigte: Während das Objekt bei großer Entfernung zum schwarzen Loch noch "unauffällig" wirkte, wurde es bei seiner größten Annäherung sehr stark "gestreckt und verzerrt". Allerdings: "Jetzt wird es wieder kompakter" und hat fast seine ursprüngliche, runde Form erreicht, so Ghez weiter. Die Erklärung der Forscher: Während die äußeren Schichten aus Gas vom Schwarzen Loch verschluckt wurden, konnten sich die inneren Schichten dem Gravitations-Sog entziehen und nach der Annäherung wieder eine sphärische Form annehmen.
Formwandler in der Mitte unserer Galaxie lassen Forscher staunen
Das Universum kann noch so einiges vorhalten, das Wissenschaftler in echt verwundertes Staunen versetzt. Jetzt berichtet der Guardian darüber, dass ein bisher so nicht beobachtetes Phänomen im Zentrum der Milchstraße für Aufregung bei den Entdeckern sorgt. Rund um das schwarze Loch, das den Mittelpunkt der Milchstraße bildet, sind "bizarre, formwandelnde Objekte" zu beobachten. "Diese Objekte erwecken den Anschein von Gas, verhalten sich aber wie Sterne", so Andrea Ghez, Professorin für Astrophysik an der University of California, Los Angeles, die eine Arbeit über die Objekte mit verfasst hat.
Künstlerische Darstellung eines Schwarzen Loches
Das erste Objekt dieser Art, später mit G1 benannt, war schon 2005 auf astronomischen Messungen aufgetaucht, lange aber als vermutliche Anomalie in den Messdaten eingestuft worden. 2012 wurde diese Einordnung dann mit der Entdeckung eines weiteren Objekts dieser Art, folgerichtig G2 benannt, widerrufen. "Wir hatten es schon einmal gesehen, aber es sah nicht sonderlich merkwürdig aus, bis es sich dem Schwarzen Loch näherte und länglich wurde und ein Großteil seines Gases auseinandergerissen wurde", so Ghez.
Ein genauer Blick die Daten zeigte: Während das Objekt bei großer Entfernung zum schwarzen Loch noch "unauffällig" wirkte, wurde es bei seiner größten Annäherung sehr stark "gestreckt und verzerrt". Allerdings: "Jetzt wird es wieder kompakter" und hat fast seine ursprüngliche, runde Form erreicht, so Ghez weiter. Die Erklärung der Forscher: Während die äußeren Schichten aus Gas vom Schwarzen Loch verschluckt wurden, konnten sich die inneren Schichten dem Gravitations-Sog entziehen und nach der Annäherung wieder eine sphärische Form annehmen.
13 Jahre Beobachtung
Die ungewöhnlichen Schlüsse fußen dabei auf Daten, die in über 13 Jahren Beobachtung durch das W.-M.-Keck-Observatorium in Hawaii gesammelt worden waren. Eine genaue Analyse hat neben G1 und G2 mittlerweile noch weitere Objekte dieser Art zutage gefördert, die sich alle in einem Bereich von wenigen Licht-Monaten um das Zentrum der Milchstraße bewegen - zum Vergleich: Die Erde hat einen Abstand von 26.000 Lichtjahren.
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