ThinkPad X1 Fold: Lenovo stellt das erste erwerbbare Falt-Tablet vor

Der chinesische Hersteller Lenovo hat bereits im Vorjahr den eigenen Angaben nach ersten faltbaren PC der Welt vorgestellt. Das war damals aber noch ein Prototyp, der von Marktreife weit entfernt war. Diese hat man nun aber mit dem ThinkPad X1 Fold erreicht.
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Lenovo
Das Gerät, das Lenovo auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellt hat, baut auf dem Prototypen des Vorjahres auf. Das ThinkPad X1 Fold ist also immer noch eine Mischung aus digitalem Buch und Mini-Laptop. Das Ganze kann aber auch als faltbares Tablet bezeichnet werden, das ist wohl auch die Beschreibung, die am besten zutrifft, da der 13,3 Zoll große Bildschirm in erster Linie als Touchscreen genutzt wird.

Falt- und haltbar (angeblich)

Die Auflösung des ThinkPad X1 Fold beträgt 2048 x 1536 Pixel, es ist also ein Gerät, das aufgeklappt ein 4:3-Format hat. Das Panel liefert LG Display, es basiert natürlich auf OLED-Technologie. Lenovo beteuert dabei, dass man "mehr als überzeugt" sei, dass Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit kein Problem sein werden. Laut The Verge gibt es an der Stelle, wo das Display "geknickt" wird, zwar eine erkennbare Falte, diese soll aber in der Alltagsnutzung kaum bis gar nicht auffallen.

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Derzeit läuft das Lenovo-Gerät mit Windows 10 Pro, als Betriebssystem soll künftig aber Windows 10X zum Einsatz kommen. Derzeit steht zur Anpassung der Oberfläche ein Symbol bereit, über das man zwischen einer Vollbild-Ansicht und einem Dual-Screen-Modus wechseln kann.

Wer das Gerät als Laptop-Ersatz verwenden möchte, der kann an eine Bildschirmhälfte ein magnetisch haftendes Bluetooth-Keyboard anbringen. Zum Innenleben des ThinkPad X1 Fold ist nicht viel bekannt, Lenovo hat lediglich mitgeteilt, dass man einen nicht näher spezifizierten Intel Core-Prozessor mit "Hybrid-Technologie" einsetzt.

Das Gerät soll zu einem nicht näher definierten Zeitpunkt Mitte dieses Jahres in den Handel kommen. Günstig wird der innovative Spaß allerdings nicht sein, denn als Ab-Preis wurden 2499 Dollar genannt. Das wäre schon für einen normalen Laptop eine Hausnummer, hier bezahlt man das Geld aber auch noch für einen Formfaktor, der noch völlig neu und weitgehend ungetestet ist.

CES 2020: Alle News & Videos im Überblick WinFuture berichtet aus Las Vegas
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