Project JEDI: Amazon sieht die Schuld für verlorenen Vertrag bei Trump
Nachdem das US-amerikanische Verteidigungsministerium Pentagon den zehn Milliarden Dollar schweren "Project JEDI"-Vertrag an das Redmonder Unternehmen Microsoft vergeben hat, sieht Amazon die Schuld für das aus der Sicht des Versandhändlers unfaire Vergabeverfahren bei Trump.
Amazon zufolge wurde die Entscheidung, den Vertrag an Microsoft zu geben, hauptsächlich wegen "unzulässigen Drucks von Präsident Donald Trump" getroffen. Dabei würde es sich um die "plausibelste" Erklärung für mehrere "offenkundige, unerklärliche" technische Fehler handeln. Das Pentagon soll von Trump so stark beeinflusst worden sein, dass nicht mehr von einem ordnungsgemäßen oder fairen Vergabeverfahren gesprochen werden kann.
Wie The Verge berichtet, hat sich Amazon nun in einer 103 Seiten langen Beschwerde über das Vorgehen des Präsidenten beschwert. Trump wird vorgeworfen, sein Amt für persönliche Zwecke missbraucht zu haben. Da Amazon-Chef Jeff Bezos gleichzeitig der Inhaber der gegenüber Trump eher kritisch eingestellten Zeitung "Washington Post" ist, stehen Amazon und Trump grundsätzlich in keiner positiven Beziehung zueinander. Schon 2018 soll Trump den damaligen Verteidigungsminister James Mattis angewiesen haben, keinen Vertrag mit Amazon zu schließen.
Mehr zum JEDI-Konflikt:
Wie The Verge berichtet, hat sich Amazon nun in einer 103 Seiten langen Beschwerde über das Vorgehen des Präsidenten beschwert. Trump wird vorgeworfen, sein Amt für persönliche Zwecke missbraucht zu haben. Da Amazon-Chef Jeff Bezos gleichzeitig der Inhaber der gegenüber Trump eher kritisch eingestellten Zeitung "Washington Post" ist, stehen Amazon und Trump grundsätzlich in keiner positiven Beziehung zueinander. Schon 2018 soll Trump den damaligen Verteidigungsminister James Mattis angewiesen haben, keinen Vertrag mit Amazon zu schließen.
Neuprüfung der Auftragsvergabe gefordert
Jetzt möchte der Online-Versandhändler und Cloud-Dienstleister eine neue Auftragsvergabe erreichen. Dazu hat das Unternehmen bereits am Freitag Klage vor dem Bundesgericht eingereicht. Amazon hat beantragt, die Öffentlichkeit von dem Verfahren auszuschließen, damit keine Details zur Infrastruktur und gemachten Angeboten an die Öffentlichkeit gelangen.Mehr zum JEDI-Konflikt:
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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