Diskriminierung bei Oracle: Statt Besserung kommt die Gegenklage

Oracle, Datenbanken, Softwarekonzern Bildquelle: Oracle
Oracle wird vom US-Arbeitsministerium wegen Diskriminierung verklagt, weil man Frauen, Minderheiten und alten Mitarbeitern deutlich weniger bezahlt als weißen, männlichen Angestellten. Eine Reaktion des Unter­nehmens hat auf sich warten lassen. Jetzt reicht es Gegenklage ein.

Wie reagiert man auf Diskriminierungs-Vorwürfe: Man Klagt einfach zurück

Bei schweren und weitreichenden Vorwürfen der Diskriminierung innerhalb eines Unternehmens würde man normalerweise erwarten, dass dieses in irgend einer Form Besserung gelobt. Dass Oracle seine Angestellten in Sachen Bezahlung nicht gleich behandelt, ist schon seit dem Jahr 2013 bekannt - vor allem Frauen und Minderheiten aber auch alte Mitarbeiter kriegen diese falsche Firmenphilosophie zu spüren. Damals hatte eine Studie unter Einbeziehung aller Faktoren "sehr grobe Unterschiede in der Bezahlung" attestiert. 2017 hatte dann das US Department of Labor (DOL), das US-Arbeitsministerium, Klage gegen das Software-Unternehmen wegen Diskriminierung erhoben. Jetzt folgt die Antwort: Eine Gegenklage.

Wie The Register schreibt, erhebt Oracle gegen das DOL den Vorwurf, dass sich das Amt mit der Klage gegen das Unternehmen eine "beispiellose Überschreitung" seiner Befugnisse anmaßt. Demnach verfüge das Amt nicht über die Autorität, Oracle wegen Diskriminierung aus Verträgen mit der Regierung auszuschließen. Die Klage wegen der Unterbezahlung bestimmter Angestellter stehe dem Amt nicht zu, so die Argumentation in der Klageschrift, die am Donnerstag im Bezirksgericht in Washington DC eingereicht worden war.

Doch Oracle geht in dem Text - der in weiten Teilen einer Wutrede gleicht - noch weiter. "Ohne die Autorität eines Bundesgesetzes (...) hat eine Gruppe von nicht-gewählten, unverantwortlichen und unbefugten Verwaltungsbeamten dieses Durchsetzungs-Schema der Behörde erstunken und erlogen." Auffällig: Auf die Anschuldigungen wegen Diskriminierung geht das Unternehmen zu keinem Zeitpunkt ein.

Oracle leistet Widerstand

Dieser Darstellung widerspricht das DOL vehement: Oracle habe Bundesgesetze verletzt und sei deshalb dazu veranlasst worden, die Missstände auszuräumen. Das Unternehmen habe aber die entsprechende Mitarbeit und Überreichung von Dokumenten verweigert. Neben der Klage des DOL sieht sich Oracle auch anderen Klagen ausgesetzt, die ebenfalls den Vorwurf der Diskriminierung erheben.

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