US-Zölle: Hersteller bauen in China Notebooks ohne "Made in China"
Die Notebook-Hersteller haben schon genug Probleme: die Engpässe bei Intel, die geringen Margen und der ohnehin umkämpfte Markt an sich. Jetzt haben sie einen kreativen Weg gefunden, wie man zumindest die teuren Zölle wegen des US-Handelskriegs mit China vermeiden kann.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, haben die großen Vertragsfertiger für ihre Kunden unter den bekannten PC-Marken eine neue Methode entwickelt, mit der man die mit bis zu 25 Prozent sehr schmerzhaften US-Zölle für die Einfuhr von Laptops aus China umschiffen kann. Dazu wird die Lieferkette so umgebaut, dass die Geräte zwar noch immer in China zusammengesetzt werden, man aber dennoch den US-Zöllen entgehen kann.
Mit diesem Trick löst man gleich mehrere Probleme: man muss nicht mit viel Aufwand neue Arbeitskräfte in den anderen asiatischen Ländern suchen, für die höhere Kosten anfallen als in China. Außerdem hat man keine Probleme mit der ohnehin mangelnden Zahl von willigen Arbeitskräften in Tiawan und den Ländern in Südostasien. Hinzu kommt aber vor allem, dass die Notebooks dann die Bedingungen für eine Befreiung von den US-Strafzöllen erfüllen.
Sie stammen dann nämlich offiziell nicht mehr aus China als Herkunftsland und mindestens 25 Prozent der Komponenten werden außerhalb von China gefertigt. Da die Vertragsfertiger der großen PC-Marken die wichtigen und teuren Komponenten wie CPU, GPU und Speicher ohnehin direkt auf den Mainboards der Geräte verlöten, lassen sich die Hauptkomponenten der Geräte somit bequem an automatisierten Produktionsstrecken außerhalb Chinas mit Bauteilen bestücken und dort vorbereiten, ohne dass dort große Mitarbeiterzahlen benötigt werden.
Im Notebook-Markt arbeiten die meisten Hersteller ohnehin mit Margen von nur noch zwei bis drei Prozent, so dass man kaum Chancen hat, gut auf Kostenschwankungen und eventuelle Veränderungen der äußerlichen Bedingungen zu reagieren. Noch müssen die Markenanbieter wie HP, Dell, Acer, ASUS, Huawei & Co zustimmen, bevor die Produktion der Laptops nach dem neuen Modell auch tatsächlich anläuft.
Nur der Zusammenbau der großen Baugruppen erfolgt in China
Konkret soll in China bald nur noch die sogenannte "Final Assembly" erfolgen, also das Zusammenbauen der zuvor angelieferten größeren Bauteilgruppen zum fertigen Produkt. Die wichtigsten Komponenten, darunter auch das voll bestückte Motherboard, sollen dann jeweils schon in ausländischen Werken gefertigt werden.Mit diesem Trick löst man gleich mehrere Probleme: man muss nicht mit viel Aufwand neue Arbeitskräfte in den anderen asiatischen Ländern suchen, für die höhere Kosten anfallen als in China. Außerdem hat man keine Probleme mit der ohnehin mangelnden Zahl von willigen Arbeitskräften in Tiawan und den Ländern in Südostasien. Hinzu kommt aber vor allem, dass die Notebooks dann die Bedingungen für eine Befreiung von den US-Strafzöllen erfüllen.
Sie stammen dann nämlich offiziell nicht mehr aus China als Herkunftsland und mindestens 25 Prozent der Komponenten werden außerhalb von China gefertigt. Da die Vertragsfertiger der großen PC-Marken die wichtigen und teuren Komponenten wie CPU, GPU und Speicher ohnehin direkt auf den Mainboards der Geräte verlöten, lassen sich die Hauptkomponenten der Geräte somit bequem an automatisierten Produktionsstrecken außerhalb Chinas mit Bauteilen bestücken und dort vorbereiten, ohne dass dort große Mitarbeiterzahlen benötigt werden.
Im Notebook-Markt arbeiten die meisten Hersteller ohnehin mit Margen von nur noch zwei bis drei Prozent, so dass man kaum Chancen hat, gut auf Kostenschwankungen und eventuelle Veränderungen der äußerlichen Bedingungen zu reagieren. Noch müssen die Markenanbieter wie HP, Dell, Acer, ASUS, Huawei & Co zustimmen, bevor die Produktion der Laptops nach dem neuen Modell auch tatsächlich anläuft.
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