Apps für E-Zigaretten fliegen komplett aus dem Apple AppStore
Der Computerkonzern Apple hat seinen AppStore großflächig von Angeboten bereinigt, die sich rund um E-Zigaretten drehten. Insgesamt soll davon eine dreistellige Zahl von Apps betroffen sein, die seit dem Wochenende nicht mehr verfügbar sind.
Intern werden die so genannten Vaping-Apps jetzt ebenso behandelt wie sonstige Werbung für Zigaretten oder Tabak: Die iOS-eigene Download-Plattform bleibt diesen verschlossen. Dadurch sollen den Angaben zufolge weniger Werbereize vor allem auf Jugendliche einströmen. Und das funktioniert durchaus: Schon die Ächtung der Werbung für Tabakprodukte sorgte für rückläufige Raucherzahlen unter Jugendlichen.
Insgesamt wurden 181 verschiedene Apps aus dem Store entfernt, berichtete Axios. Dabei handelte es sich um verschiedene Angebote. Einige dienten dazu, die E-Zigaretten über das Smartphone zu konfigurieren. Hier konnte man beispielsweise integrierte LEDs in verschiedenen Farben leuchten lassen oder die Temperaturen verändern. Andere boten hingegen Nachrichten, Social Media-Inhalte und Spiele rund um die Raucherutensilien.
Wer allerdings entsprechende Anwendungen bereits auf dem iPhone oder iPad installiert hat, kann diese weiterhin verwenden. Auch ein erneuter Download nach dem Wechsel des Gerätes ist weiterhin möglich. Allerdings wird auch dies eine Frage der Zeit sein, da die Anbieter der Apps diese wohl kaum noch pflegen und auf kommende iOS-Versionen anpassen werden, wenn diese nicht mehr für alle Nutzer gelistet sind.
Siehe auch: Auswahl im iOS-AppStore schrumpft - Android legt stark zu
Insgesamt wurden 181 verschiedene Apps aus dem Store entfernt, berichtete Axios. Dabei handelte es sich um verschiedene Angebote. Einige dienten dazu, die E-Zigaretten über das Smartphone zu konfigurieren. Hier konnte man beispielsweise integrierte LEDs in verschiedenen Farben leuchten lassen oder die Temperaturen verändern. Andere boten hingegen Nachrichten, Social Media-Inhalte und Spiele rund um die Raucherutensilien.
Jugendschutz geht vor
Apple selbst begründete die Sperrung damit, dass man vor allem die jüngeren Nutzer vor dem Problem rund um die E-Zigaretten zu schützen gedenke. Zuvor hatten bereits mehrere Stellen darauf hingewiesen, dass die Produkte - entgegen der landläufigen Meinung - nicht wirklich gesünder sind als normaler Tabakrauch. Der gegenteilige Eindruck, der von Herstellern immer wieder erweckt wird, habe aber zu einem leichtsinnigeren Umgang mit dem Thema geführt und man müsste bereits von einer regelrechten Krise für die öffentliche Gesundheit sprechen.Wer allerdings entsprechende Anwendungen bereits auf dem iPhone oder iPad installiert hat, kann diese weiterhin verwenden. Auch ein erneuter Download nach dem Wechsel des Gerätes ist weiterhin möglich. Allerdings wird auch dies eine Frage der Zeit sein, da die Anbieter der Apps diese wohl kaum noch pflegen und auf kommende iOS-Versionen anpassen werden, wenn diese nicht mehr für alle Nutzer gelistet sind.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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