Smartphones von Samsung & Co bald zum Teil aus den gleichen Werken
Samsung ist und bleibt Smartphone-Marktführer, auch weil man mit der Galaxy A-Serie eine preislich und funktionell attraktive Reihe von Geräten der unteren und mittleren Preisklassen geschaffen hat. Jetzt ändert Samsung seine Strategie und will Fertigung und Entwicklung auslagern.
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters plant Samsung eine zunehmende Verlagerung von Produktion und Entwicklung seiner günstigeren Smartphone-Serien nach China. Das Unternehmen will rund ein Fünftel seiner gesamten Smartphone-Stückzahlen künftig in China bauen lassen - und nicht mehr in den eigenen Werken in Vietnam, Indien und anderen Ländern. Konkret wird der chinesische Vertragsfertiger Wingtech genannt, der sogar teilweise die Entwicklung der günstigeren Samsung-Smartphones übernehmen soll.
Noch hat Samsung sich nicht zu dem Thema geäußert, der Grund für den recht drastischen Schritt zugunsten chinesischer Vertragsproduzenten ist aber wohl der Versuch, die Preise der Geräte bei gleichbleibenden oder steigenden Gewinnmargen weiter zu drücken. Künftig sollen rund 60 Millionen der insgesamt rund 300 Millionen jährlich unter Samsungs Marke verkauften Geräte von einem chinesischen "ODM" (Original Design Manufacturer) kommen.
Angeblich will Samsung die Geräte der Galaxy-A-Reihe aus der ODM-Fertigung vor allem in Südostasien und Südamerika an den Mann bringen, wodurch deutlich wird, dass es sich dabei vor allem um Modelle der unteren Preisklassen handeln dürfte. Westliche Märkte dürften hingegen weiter mit Geräten aus Samsungs eigenen Werken in Vietnam und anderen Ländern bedient werden, weil hierzulande vor allem die Mittelklasse-Smartphones des koreanischen Giganten von den Kunden bestens angenommen werden.
Im Zuge der Verlagerung von Produktion und Entwicklung zu chinesischen Partnern befürchten manche Marktbeobachter laut dem Bericht, dass Qualitätsprobleme auftreten könnten. Allerdings ist Wingtech einer der größten Vertragsfertiger für Smartphones überhaupt und zählt Marken wie Xiaomi, HMD Global (Nokia), Oppo und Huawei zu seinen Kunden. Künftig kommen einige Samsung-Smartphones somit aus den gleichen Werken wie die Geräte von Xiaomi & Co.
Noch hat Samsung sich nicht zu dem Thema geäußert, der Grund für den recht drastischen Schritt zugunsten chinesischer Vertragsproduzenten ist aber wohl der Versuch, die Preise der Geräte bei gleichbleibenden oder steigenden Gewinnmargen weiter zu drücken. Künftig sollen rund 60 Millionen der insgesamt rund 300 Millionen jährlich unter Samsungs Marke verkauften Geräte von einem chinesischen "ODM" (Original Design Manufacturer) kommen.
Angeblich will Samsung die Geräte der Galaxy-A-Reihe aus der ODM-Fertigung vor allem in Südostasien und Südamerika an den Mann bringen, wodurch deutlich wird, dass es sich dabei vor allem um Modelle der unteren Preisklassen handeln dürfte. Westliche Märkte dürften hingegen weiter mit Geräten aus Samsungs eigenen Werken in Vietnam und anderen Ländern bedient werden, weil hierzulande vor allem die Mittelklasse-Smartphones des koreanischen Giganten von den Kunden bestens angenommen werden.
Im Zuge der Verlagerung von Produktion und Entwicklung zu chinesischen Partnern befürchten manche Marktbeobachter laut dem Bericht, dass Qualitätsprobleme auftreten könnten. Allerdings ist Wingtech einer der größten Vertragsfertiger für Smartphones überhaupt und zählt Marken wie Xiaomi, HMD Global (Nokia), Oppo und Huawei zu seinen Kunden. Künftig kommen einige Samsung-Smartphones somit aus den gleichen Werken wie die Geräte von Xiaomi & Co.
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