Telekom: Einnahmen sprudeln stärker, Aktionäre reißen aus

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Bei der Deutschen Telekom klingelt die Kasse wie schon lange nicht mehr. Die Gewinne des Unternehmens sind in der letzten Zeit sogar so stark gestiegen, dass die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr nach oben korrigiert wurde. Wie das Unternehmen mitteilte, konnte der Umsatz im dritten Quartal erneut um 4,8 Prozent auf nun 20 Milliarden Euro ausgebaut werden. Noch etwas stärker kletterten die Gewinne im operativen Geschäft. Unter dem Strich verblieb dann nach allen Abzügen ein Nettogewinn von 1,4 Milliarden Euro. Aufgrund der Entwicklung geht man davon aus, dass im gesamten Geschäftsjahr ein operativer Gewinn von 24,1 Milliarden Euro erreicht wird, nachdem man bisher 23,9 Milliarden Euro als Ziel ausgegeben hatte.

"Die Deutsche Telekom steht voll unter Dampf", sagte Vorstandsvorsitzender Tim Höttges. "Unsere Gewinne stiegen in den ersten neun Monaten dieses Jahres in allen Bereichen des Konzerns - zum Teil mit zweistelligen Wachstumsraten." Gleichzeitig würden Rekordsummen investiert, die sich in den kommenden Jahren dann hoffentlich in weiterem Wachstum niederschlagen. Vor allem in den USA baut man aktuell ordentlich aus, um das dortige enorme Wachstum halten zu können. Bei der T-Mobile werden unter anderem bereits 5G-Baumaßnahmen durchgeführt.

Dividende wird reduziert

Trotz der eigentlich rasanten und zukunftsorientierten Entwicklung stießen aber erst einmal diverse Aktionäre ihre Wertpapiere ab. Das hat seinen Grund in der Verkündung einer neuen Dividenden-Strategie. Bisher wussten die Anleger zwar nicht genau, wie viel vom Gewinn gestreut wird, doch waren es immer ganz ordentliche Anteile. Nun aber hat der Konzernvorstand zwar eine längerfristige Festlegung getroffen, den Betrag aber auf 60 Cent pro Aktie reduziert.

Das genügt vor allem jenen nicht mehr, die die Beteiligungen zu den damals noch hohen Kursen vor fast 20 Jahren kauften. Sie mussten zwar enorme Wertverluste hinnehmen, doch die Dividenden sorgten hier für einen gewissen Ausgleich. Das ist nun aber nicht mehr der Fall. Begründet wird die recht magere Ausschüttung damit, dass die Fusions-Vorgänge mit Sprint in den USA unabhängig von ihrem Ausgang ein Kostenrisiko bergen und auch mehr als gedacht in die letzte Frequenzauktion investiert werden musste.

Siehe auch: Telekom-Unterwäsche soll Liebesleben der Nutzer in Fahrt bringen

sentifi.com

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