Nintendo: Die Switch wird dem Hersteller aus den Händen gerissen
Der japanische Spielekonzern Nintendo fährt mit seiner Hybrid-Konsole Switch weiterhin auf einer enormen Erfolgswelle. Aller Voraussicht nach werden deren Verkaufszahlen noch in diesem Jahr das Super Nintendo Entertainment System (SNES) überholen.
Binnen des letzten Quartals wurde die Switch immerhin 4,8 Millionen Mal verkauft. Die Zahl der insgesamt ausgelieferten Geräte steigt somit auf 41,67 Millionen Stück an. Im dritten Quartal des Vorjahres hatte Nintendo zum Vergleich gerade 3,19 Millionen Geräte verkauft. Und diese Entwicklung macht es sehr wahrscheinlich, dass die Switch noch in diesem Jahr auf den dritten Rang in der Konsolengeschichte Nintendos aufsteigen wird.
Um das SNES von seiner aktuellen Stellung zu verdrängen sind noch 7,43 Millionen Verkäufe nötig. Und angesichts dessen, dass im letzten Weihnachtsquartal bereits 9,41 Millionen Switch verkauft wurden und nun eher mit einer höheren Zahl gerechnet werden darf, sollte dies schaffbar sein. Vielleicht aber gelingt sogar der ganz große Coup: Nintendo hat noch zwei Quartale Zeit um das Jahresziel von 18 Millionen Stück zu erreichen - dafür müssten in den kommenden sechs Monaten 11 Millionen Systeme verkauft werden, was mit einigem Glück und der günstigen Switch Lite, durchaus auch im Weihnachtsquartal machbar wäre.
Klar ist aber auf jeden Fall, dass man sich um Nintendo aktuell keine Sorgen machen muss. Die Switch Lite dreht gerade erst richtig auf und steht bereits mit 1,95 Millionen verkauften Geräten in den Bilanzen. Und dies, obwohl das Gerät erst am 20. September in den Handel kam und der Stichtag für den Quartalsabschluss dann der 30. September war.
Und die wachsende Installationsbasis treibt natürlich auch die Software-Verkäufe immer weiter nach oben. 35,87 Millionen Spielekopien wurden binnen der letzten drei Monate für die Switch verkauft. Finanziell bedeutete dies, dass Nintendo den Umsatz binnen der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres um 14,2 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar steigerte. Der operative Gewinn kletterte dabei um über 50 Prozent auf 871,2 Millionen Dollar.
Um das SNES von seiner aktuellen Stellung zu verdrängen sind noch 7,43 Millionen Verkäufe nötig. Und angesichts dessen, dass im letzten Weihnachtsquartal bereits 9,41 Millionen Switch verkauft wurden und nun eher mit einer höheren Zahl gerechnet werden darf, sollte dies schaffbar sein. Vielleicht aber gelingt sogar der ganz große Coup: Nintendo hat noch zwei Quartale Zeit um das Jahresziel von 18 Millionen Stück zu erreichen - dafür müssten in den kommenden sechs Monaten 11 Millionen Systeme verkauft werden, was mit einigem Glück und der günstigen Switch Lite, durchaus auch im Weihnachtsquartal machbar wäre.
Klar ist aber auf jeden Fall, dass man sich um Nintendo aktuell keine Sorgen machen muss. Die Switch Lite dreht gerade erst richtig auf und steht bereits mit 1,95 Millionen verkauften Geräten in den Bilanzen. Und dies, obwohl das Gerät erst am 20. September in den Handel kam und der Stichtag für den Quartalsabschluss dann der 30. September war.
Und die wachsende Installationsbasis treibt natürlich auch die Software-Verkäufe immer weiter nach oben. 35,87 Millionen Spielekopien wurden binnen der letzten drei Monate für die Switch verkauft. Finanziell bedeutete dies, dass Nintendo den Umsatz binnen der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres um 14,2 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar steigerte. Der operative Gewinn kletterte dabei um über 50 Prozent auf 871,2 Millionen Dollar.
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