Schnapsidee Kampfroboter:
Megabots pleite, Riesen-Mech auf Ebay
Was in Sci-Fi- und Manga-Welten eine spannende Show ergibt, ergibt in der Realität aktuell noch keinen Sinn: Die Macher der Megabot-Idee - Mechs, die gegeneinander in Wettkämpfen antreten sollen - sind Pleite. Der XXL-Roboter sucht auf Ebay einen Käufer.
Für die Gläubiger soll so unter anderem der wohl wichtigste Teil des Unternehmens an den Mann gebracht werden: Der Riesen-Mech Eagle Prime wurde zum Startpreis von 1 Euro auf Ebay eingestellt, hat mittlerweile aber ein Gebot von knapp über 50.000 Dollar erreicht. Sollte der Mech zu diesem Preis verkauft werden, kann sich der Auktionsgewinner über ein echtes Schnäppchen freuen: Megabot gibt an, dass man für die Entwicklung und Konstruktion des Mechs rund 2,5 Millionen Dollar investiert hat - die Summe wurde zu großen Teilen über Crowdfunding finanziert.
Wie in der Beschreibung zur Auktion zu lesen ist, ist der "15 Tonnen schwere, zwei Stockwerke hohe, Auto zerquetschende, steuerbare, gigantische Kampfroboter" voll funktionsfähig, "der Nationenkampf um technologische Überlegenheit" hätte lediglich ein paar Kratzer und Dellen hinterlassen.
Neben einigem Zubehör, wie verschiedenen Waffen-Armen, die "mit nur 30 Minuten Zeit und einem Gabelstapler am Roboter angebracht werden können", erhält der Gewinner auch CAD-Dateien und den Source-Code für die Software. Neben dem Auktionspreis kommen dann noch Versandkosten von bis zu 17.000 Dollar in den USA und 50.000 Dollar für internationale Käufer hinzu.
Die scheinbar spektakuläre Idee entpuppt sich als träges Trauerspiel
Eigentlich sollte es mit einem großen Riesen-Roboter-Nationenkampf zwischen den USA und Japan erst so richtig losgehen, jetzt muss das kalifornische Startup Megabots aber Insolvenz anmelden. Wie Techcrunch in seinem Bericht schreibt, hat das Unternehmen in einem kurzen Video das Ende "in seiner jetzigen Form verkündet". Man habe es nicht geschafft, mit der Idee Profit zu erzielen. "Wir haben uns vor rund drei Jahren ein Darlehen geholt und wir können uns die Zinsraten nicht mehr leisten", so der Mitgründer Matt Oehrlein. Jetzt wolle man so viel Geld wie möglich mit den verbleibenden Vermögenswerten einnehmen, um dann Konkurs anzumelden.Für die Gläubiger soll so unter anderem der wohl wichtigste Teil des Unternehmens an den Mann gebracht werden: Der Riesen-Mech Eagle Prime wurde zum Startpreis von 1 Euro auf Ebay eingestellt, hat mittlerweile aber ein Gebot von knapp über 50.000 Dollar erreicht. Sollte der Mech zu diesem Preis verkauft werden, kann sich der Auktionsgewinner über ein echtes Schnäppchen freuen: Megabot gibt an, dass man für die Entwicklung und Konstruktion des Mechs rund 2,5 Millionen Dollar investiert hat - die Summe wurde zu großen Teilen über Crowdfunding finanziert.
Wie in der Beschreibung zur Auktion zu lesen ist, ist der "15 Tonnen schwere, zwei Stockwerke hohe, Auto zerquetschende, steuerbare, gigantische Kampfroboter" voll funktionsfähig, "der Nationenkampf um technologische Überlegenheit" hätte lediglich ein paar Kratzer und Dellen hinterlassen.
Neben einigem Zubehör, wie verschiedenen Waffen-Armen, die "mit nur 30 Minuten Zeit und einem Gabelstapler am Roboter angebracht werden können", erhält der Gewinner auch CAD-Dateien und den Source-Code für die Software. Neben dem Auktionspreis kommen dann noch Versandkosten von bis zu 17.000 Dollar in den USA und 50.000 Dollar für internationale Käufer hinzu.
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