David gegen Goliath? ROM-Portal will es mit Nintendo aufnehmen

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Der japanische Videospielekonzern Nintendo geht immer wieder gegen Webseiten und sonstige illegale oder halblegale Anbieter vor. Man schützt seine Marken mit aller Macht und rechtlich ist die Sache meist klar. Ein David will es nun aber mit Goliath aufnehmen. Gleich vorweg zum biblischen Vergleich: Ob im vorliegenden Fall das Ende der Vorlage aus dem Alten Testament entsprechen wird, darf angezweifelt werden. Denn es ist höchst unwahrscheinlich, dass sich "David" RomUniverse gegen "Goliath" Nintendo durchsetzen kann.

Piraterie-Inhalte soweit das Auge reicht

Die Vorgeschichte: Vor etwa zwei Wochen hat das japanische Unternehmen RomUniverse wegen "massenhafter" Urheberrechtsverstöße verklagt. Wer das Portal besucht, der kann dort sehen, dass neben Filmen und E-Books auch schier unzählige ROMs verfügbar sind. Diese betreffen im Fall von Nintendo Konsolen wie DS, 3DS und Switch. Dass es sich dabei um Copyright-Verstöße handelt, steht außer Frage.

Im vergangenen Jahr startete Nintendo eine Aktion gegen vergleichbare Seiten wie LoveROMS.com, diese machten daraufhin dicht, viele andere Anbieter zogen sich freiwillig zurück. RomUniverse hat nun ebenfalls Post von der Rechtsabteilung von Nintendo bekommen, doch statt aufzugeben, will das Portal kämpfen. RomUniverseDie illegalen Inhalte sind auf RomUniverse alles andere als schwer zu finden In der Klage schreibt Nintendo, dass die Webseite "zu den meistbesuchten und berüchtigtsten Online-Hubs für Piraterie von Nintendo-Videospielen" zähle. Über die Seite würden die Angeklagten "tausende nicht autorisierte Kopien von Nintendo-Videospielen reproduzieren, vertreiben, monetarisieren und zum Download anbieten". Mehr als das: Laut Nintendo ist auf RomUniverse praktisch jedes Spiel zu finden, das man je hergestellt hat.

"Solide Verteidigung"

Der mutmaßliche Betreiber der Seite, der Kalifornier Matthew S., will sich aber wehren und hat eine Crowdfunding-Kampagne auf GoFundMe gestartet. Diese wurde aber mittlerweile offenbar gelöscht, warum ist allerdings unklar - Spenden nimmt er nun direkt auf RomUniverse entgegen.

Im GoFundMe-Aufruf schrieb Matthew S. (via TorrentFreak), dass er RomUniverse aus dem Anlass heraus gegründet hat, wonach Nutzer "einfachen Zugang zu Inhalten haben sollten", die sie einmal gekauft haben. Damit sollen sie auch die Möglichkeit bekommen, ihre Kindheitserinnerungen neu erleben zu können.

Der Betreiber wollte 100.000 Dollar für seine Verteidigung sammeln und glaubt, dass er eine "solide" Strategie auf seiner Seite habe. Er räumt aber ein, dass noch nie versucht wurde, sich gegen so etwas zu wehren, da andere ROM-Seiten sich außergerichtlich mit Nintendo geeinigt haben. Nintendo, Filesharing, Piraterie, Illegal, Downloads, Roms, RomUniverse Nintendo, Filesharing, Piraterie, Illegal, Downloads, Roms, RomUniverse
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