Huawei hat keine Pläne, den Bootloader vom Mate 30 (Pro) freizugeben
Dem neuem Flaggschiff-Smartphone Huawei Mate 30 (Pro) ist es durch den Handelsstreit zwischen den USA und China nicht möglich, beliebte Google-Apps wie den Play Store zu verwenden. Mit einem freigegebenen Bootloader könnten Bastler dennoch versuchen, die Dienste aufzuspielen.
Da das US-Embargo verhindert, dass Huawei die Google Mobile Services und den dazugehörigen Kern auf dem Smartphone installieren kann, ist es für den Nutzer ohne größere Modifikationen an der Firmware nicht möglich, die Google-Dienste nachträglich auf das Gerät zu laden. Darauf hatte Huawei-Chef Richard Yu schon während des Launch-Events hingewiesen.
Die einzige Möglichkeit, den Kern der mobilen Google-Dienste auf den neuen Flaggschiff-Modellen zum Laufen zu bringen, besteht darin, eine angepasste ROM auf den Smartphones auszuführen. Hierfür ist ein offener Bootloader allerdings zwingend erforderlich. Ein gesperrter Bootloader sorgt dafür, dass die Geräte keine sogenannte Custom-ROM starten können.
Gegenüber Android Authority hat ein Sprecher von Huawei jetzt allerdings offiziell bestätigt, dass der Konzern zum aktuellen Zeitpunkt keine Pläne hat, den Bootloader der zur Mate 30-Serie gehörenden Smartphones zu entsperren. Somit sind auch den Bastlern zunächst die Hände gebunden. Es wäre aber denkbar, dass Huawei seine Entscheidung zukünftig ändert.
Die einzige Möglichkeit, den Kern der mobilen Google-Dienste auf den neuen Flaggschiff-Modellen zum Laufen zu bringen, besteht darin, eine angepasste ROM auf den Smartphones auszuführen. Hierfür ist ein offener Bootloader allerdings zwingend erforderlich. Ein gesperrter Bootloader sorgt dafür, dass die Geräte keine sogenannte Custom-ROM starten können.
Huawei wollte Nutzern Freiheiten geben
Seit Mai 2018 hat Huawei aus Gründen der Sicherheit verhindert, dass die Bootloader der eigenen Smartphones entsperrt werden können. Eine Aussage von Richard Yu, die aus einem Interview von vor wenigen Tagen (via Android Authority) stammt, hat Hoffnung vermittelt, dass dies beim Mate 30 (Pro) ausnahmsweise nicht der Fall ist. Die Verbraucher sollen "mehr Freiheit, damit sie Anpassungen selbst vornehmen können" erhalten. Anscheinend hat Huawei tatsächlich darüber nachgedacht, die Bootloader der Modelle zu öffnen.Gegenüber Android Authority hat ein Sprecher von Huawei jetzt allerdings offiziell bestätigt, dass der Konzern zum aktuellen Zeitpunkt keine Pläne hat, den Bootloader der zur Mate 30-Serie gehörenden Smartphones zu entsperren. Somit sind auch den Bastlern zunächst die Hände gebunden. Es wäre aber denkbar, dass Huawei seine Entscheidung zukünftig ändert.
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