12.800 km Kabel liegen schon:
USA will Leitung nach Hongkong stoppen
Die Auseinandersetzung der westlichen Staaten mit China nimmt unter Wasser an Fahrt auf. Eine inzwischen fast fertiggestellte Daten-Trasse, die von Hong Kong nach Los Angeles führt und von Google, Facebook und chinesischen Partnern gebaut wird, darf am Zielpunkt möglicherweise nicht an den Backbone angeschlossen werden.
Das Pacific Light Cable Network
Das Pacific Light Cable Network (PLCN) ist fast 12.800 Kilometer lang. Der überwiegende Teil des Kabels wurde bereits auf dem Grund des Pazifik verlegt. Noch in diesem Jahr sollte die Infrastruktur in Betrieb genommen werden. Doch nun äußert ein Gremium, dem unter Leitung des US-Justizministeriums verschiedene Behörden angehören und das allgemein als Team Telecom bezeichnet wird, seine Bedenken. Das berichtet das Wall Street Journal.
Laut der Zeitung besteht durchaus die Möglichkeit, dass dem PLCN schlicht die Lizenz verweigert wird, die die Betreiber benötigen, um ihr Kabel an den nordamerikanischen Internet-Backbone anzuschließen. Es wäre das erste Mal, dass die Behörden einem neuen Telekommunikations-Kabel durch den Ozean kurzfristig ihre Zustimmung entziehen, so dass ein solcher Fall von den Baupartnern im Vorfeld wahrscheinlich nicht einmal in Betracht gezogen wurde.
Für Google und Facebook wäre die Verweigerung der Lizenz ein herber Rückschlag. Nicht nur, dass hohe Investitionen in das Bauprojekt geflossen sind. Das Kabel wird auch dringend benötigt, um den schnell steigenden Interconnect-Datenverkehr zwischen den weltweit verstreuten Cloud-Datenzentren nicht ins Stocken geraten zu lassen. Immerhin stocken die im PLCN enthaltenden Glasfasern die Bandbreiten-Kapazität zwischen den Kontinenten um 120 Terabit pro Sekunde auf.
Siehe auch: Google & Facebook stecken hinter 120-Terabit-Kabel durch den Pazifik
Das Pacific Light Cable Network
Das Pacific Light Cable Network (PLCN) ist fast 12.800 Kilometer lang. Der überwiegende Teil des Kabels wurde bereits auf dem Grund des Pazifik verlegt. Noch in diesem Jahr sollte die Infrastruktur in Betrieb genommen werden. Doch nun äußert ein Gremium, dem unter Leitung des US-Justizministeriums verschiedene Behörden angehören und das allgemein als Team Telecom bezeichnet wird, seine Bedenken. Das berichtet das Wall Street Journal.
Laut der Zeitung besteht durchaus die Möglichkeit, dass dem PLCN schlicht die Lizenz verweigert wird, die die Betreiber benötigen, um ihr Kabel an den nordamerikanischen Internet-Backbone anzuschließen. Es wäre das erste Mal, dass die Behörden einem neuen Telekommunikations-Kabel durch den Ozean kurzfristig ihre Zustimmung entziehen, so dass ein solcher Fall von den Baupartnern im Vorfeld wahrscheinlich nicht einmal in Betracht gezogen wurde.
Datenzentren brauchen die Kapazität
Einmal mehr werden als Begründung Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit angeführt. Denn man befürchtet offenbar, dass chinesische Unternehmen, die zum Betreiber-Konsortium gehören, die Infastruktur für Spionage-Aktivitäten nutzen könnten. Was nun allerdings gerade diese Verbindung zum Problem machen sollte und die verschiedenen, bereits bestehenden Kabel zwischen dem chinesischen Raum und der US-Westküste vor Zugriffen verschont, ist unklar.Für Google und Facebook wäre die Verweigerung der Lizenz ein herber Rückschlag. Nicht nur, dass hohe Investitionen in das Bauprojekt geflossen sind. Das Kabel wird auch dringend benötigt, um den schnell steigenden Interconnect-Datenverkehr zwischen den weltweit verstreuten Cloud-Datenzentren nicht ins Stocken geraten zu lassen. Immerhin stocken die im PLCN enthaltenden Glasfasern die Bandbreiten-Kapazität zwischen den Kontinenten um 120 Terabit pro Sekunde auf.
Siehe auch: Google & Facebook stecken hinter 120-Terabit-Kabel durch den Pazifik
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