Simpel und elegant: Disney+ gewährte ersten Blick auf das Interface

Im nächsten Herbst steht der wohl spannendste Neustart eines neuen Streaming-Dienstes af dem Programm, denn der Unterhaltungsgigant Disney schickt zunächst in den USA sein Plus-Angebot ins Rennen. Ein Blog durfte schon jetzt das Interface ausprobieren und meint, dass sich die UI gut anfühlt, das Rad aber nicht neu erfunden wird.
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Disney/Marvel
Disney+ startet im November die Schlacht gegen Marktführer Netflix und der Micky-Maus-Konzern legt natürlich seine ganze Macht dahinter. Und das ist einiges, denn schließlich gehören Disney Popkultur-Titanen wie Star Wars, Marvel und Pixar, zuletzt kaufte man auch noch 21st Century Fox und konnte sich so X-Men und Co. sichern.

Übersichtliche Anzahl an Inhalten

All das wird man ab Herbst auf Disney+ sehen können, laut The Verge ist das aber noch nicht genug. Denn das bekannte Blog durfte auf der Disney-Hausmesse D23 die aktuelle Version des Streaming-Dienstes ausprobieren und meint, dass sich das Ganze noch eher "karg" anfühlt. Während Netflix an Inhalten "überläuft", fühlt sich Disney+ fast schon OP-rein an, meint The Verge.

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Das liege aber in der Natur der Sache: Denn während Netflix im Vorjahr 1570 TV-Serien und rund 4000 Filme im Angebot hatte, wird Disney+ zum Start 500 Filme und 7000 einzelne TV-Serien-Episoden bieten. Das ist aber nicht zwangsläufig schlecht, denn mitunter fühlt sich Netflix zu chaotisch an. Disney+ hingegen bringt in Sachen Design viel "Präzision" mit sich.

Simpel und elegant

Michael Paull, der Hauptverantwortliche für das Thema Streaming bei Disney, meinte dazu: "Wir wollten aus Prinzip eine simple und elegante Erfahrung. Wir wollen es einfach machen und das Produkt soll den Inhalten nicht im Wege stehen."


Das Interface von Disney+ setzt auf Reihen, die Nutzer auf Basis von persönlichen Empfehlungen, Neuveröffentlichungen und kuratierten Auswahlen durchscrollen können. Erwartungsgemäß hat Disney+ spezielle Subsektionen für seine wichtigsten Franchises, also Star Wars, Pixar, Marvel, National Geographic und Disney Animation. Der Konzern schreibt sich "Wiederauffindbarkeit" auf die Fahnen, die Kunden sollen nicht lange suchen müssen, um einen speziellen Inhalt zu finden.

The Verge war vor allem von den Detail-Ansichten der Filme und Shows begeistert: Jede Übersicht hat einen wunderschön designten Hintergrund und gut durchdachte Bereiche für zusätzliche Infos und ähnliches, so das Blog. Das grundsätzliche Fazit ist aber, dass auch Disney+ das Rad nicht neu erfindet und sich der Dienst letztlich an den quasi-standardisierten UIs von Netflix, Hulu und Co. orientiert.

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