1&1 Drillisch: Start des eigenen 5G-Netzes erst in 2 Jahren geplant
Während das 5G-Netz bei Vodafone und Deutsche Telekom langsam an Fahrt aufnimmt, lässt man sich bei 1&1 Drillisch noch zwei Jahre Zeit. Mit den Vorbereitungen hat man zwar bereits begonnen, der Startschuss soll allerdings erst im Jahr 2021 fallen.
Über sechs Milliarden Euro haben die deutschen Mobilfunkanbieter an die Bundesrepublik überwiesen, um sich Mitte Juni die 41 Frequenzblöcke des neuen 5G-Netzes zu sicher. Über eine Milliarde gab 1&1 Drillisch aus und holte sich so ein Stück des Kuchens nach Maintal und Montabaur. Doch der Aufbau eines eigenes Netzes nimmt viel Zeit in Anspruch, wie der Vorstandsvorsitzende Ralph Dommermuth in einem Interview mit dem Handelsblatt verlauten ließ. Er rechnet damit, dass ein 1&1 5G-Netz mit eigenen Stationen und Antennen erst in zwei Jahren betriebsbereit ist.
Auch beim Thema 5G wird bei 1&1 Drillisch das Preis-Leistungs-Verhältnis für Endkunden im Mittelpunkt stehen. Eine Kooperation mit Vodafone war dem Konzern bereits in Hinsicht auf das bestehende 4G-LTE-Netz zu teuer. Daher gibt es bei 1&1 lediglich eine LTE-Option, wenn man sich für die Nutzung des O2-Netzes entscheidet. 1&1-Kunden, die bereits im Netz von Vodafone unterwegs sind und auf 4G gehofft haben, können in das Telefónica-Netz wechseln. Das gab Dommermuth bereits in der letzten Woche mit dem Zusatz bekannt, dass O2 in größeren Städten an Netzqualität gewonnen habe und somit "absolut wettbewerbsfähig" sei.
Siehe auch:
Quellen: Handelsblatt (via Mobiflip)
National Roaming wird auf lange Sicht anhalten
Bis dahin verhandelt man mit den anderen Mobilfunkanbietern über die Nutzung bestehender und zukünftiger Mobilfunknetze, die 1&1 über das National Roaming leasen könnte. Seit der Übernahme von E-Plus durch Telefónica habe man aufgrund von Fusionsauflagen seitens der Europäischen Union Zugriff auf das O2-Netz, welcher auch den 5G-Standard beinhalten soll. Die bisherige Vereinbarung könne laut Dommermuth in einen National-Roaming-Vertrag umgewandelt werden. Über das Voranschreiten der Verhandlungen mit Vodafone, Deutsche Telekom und Telefónica gibt es bisher jedoch noch keine spruchreifen Informationen.Auch beim Thema 5G wird bei 1&1 Drillisch das Preis-Leistungs-Verhältnis für Endkunden im Mittelpunkt stehen. Eine Kooperation mit Vodafone war dem Konzern bereits in Hinsicht auf das bestehende 4G-LTE-Netz zu teuer. Daher gibt es bei 1&1 lediglich eine LTE-Option, wenn man sich für die Nutzung des O2-Netzes entscheidet. 1&1-Kunden, die bereits im Netz von Vodafone unterwegs sind und auf 4G gehofft haben, können in das Telefónica-Netz wechseln. Das gab Dommermuth bereits in der letzten Woche mit dem Zusatz bekannt, dass O2 in größeren Städten an Netzqualität gewonnen habe und somit "absolut wettbewerbsfähig" sei.
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Quellen: Handelsblatt (via Mobiflip)
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