Microsoft hat eine Lösung für den Stromhunger von Chromium-Browsern
Auf Notebooks kann der Stromverbrauch von Browsern eine entscheidende Rolle in Bezug auf die Laufzeit der Batterie haben. Microsoft hat mit Blick auf Browser mit Chromium-Basis einen Vorschlag unterbreitet, der den Energiehunger der Surf-Software beim Streaming von Inhalten deutlich reduzieren soll.
Microsoft nimmt bei seiner Lösung das sogenannte "Media Caching" in Visier. Wie ein Ingenieur des Unternehmens beschreibt, werden Medieninhalte aktuell in Chromium-Browsern beim Laden und Abspielen dem generellen HTTP-Cache hinzugefügt. "Das hat einen negativen Effekt auf die Batterielaufzeit, da die Daueraktivität des Speichers zu einem generell höheren Stromverbrauch führt", so die Erläuterung. Dies würde wiederum dazu führen, dass das Betriebssystem nicht in "gewisse Stromspar-Modi wechseln kann". Der Vorschlag: Streaming-Medien sollten, wo es möglich ist, erst gar nicht auf dem Festplatten-Cache landen.
Microsoft hätte da einen Vorschlag, der allen Chromium-Browsern helfen soll
Dass Microsoft die Vorzüge in Sachen Geschwindigkeit und Effizienz beim eigenen Browser Edge auch mal mit recht nervigen Mitteln bewirbt, ist bekannt. Im Bezug auf die Neuentwicklung des Browsers auf Chromium-Basis hat der Konzern jetzt aber einen Vorschlag unterbreitet, der wohl den wenigsten Nutzern unangenehm auffallen dürfte. Wie Windows Latest entdeckt hat, wurde vom Redmonder Konzern in einem Chromium-Eintrag eine mögliche Lösung für die Reduzierung des Batterieverbrauchs beim Streamen von Medien unter Windows 10 vorgeschlagen.Microsoft nimmt bei seiner Lösung das sogenannte "Media Caching" in Visier. Wie ein Ingenieur des Unternehmens beschreibt, werden Medieninhalte aktuell in Chromium-Browsern beim Laden und Abspielen dem generellen HTTP-Cache hinzugefügt. "Das hat einen negativen Effekt auf die Batterielaufzeit, da die Daueraktivität des Speichers zu einem generell höheren Stromverbrauch führt", so die Erläuterung. Dies würde wiederum dazu führen, dass das Betriebssystem nicht in "gewisse Stromspar-Modi wechseln kann". Der Vorschlag: Streaming-Medien sollten, wo es möglich ist, erst gar nicht auf dem Festplatten-Cache landen.
Lokale Studie vielversprechend
Microsoft will nach eigener Aussage bei einem ersten Test recht vielversprechende Ergebnisse erzielt haben. Dafür wurde ein unkomprimiertes Video in Full-HD-Auflösung fünfmal für fünf Minuten auf einem Laptop wiedergegeben - einmal mit aktivierter Anpassung und einmal ohne. Dabei sei die Schreibaktivität auf der Festplatte um 309KB/sec zurückgegangen. Daraus ergebe sich ein positiver Effekt in Bezug auf "den Stromverbrauch in Hauptszenarien". Die Lösung sieht auch vor, dass die Einschränkung des Caching beim Anschluss einer Stromquelle deaktiviert wird. Jetzt muss man abwarten, ob der Vorschlag breite Umsetzung bei Chromium-Browsern findet.
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