EA: Unsere Kunden interessieren sich nicht sehr für Switch-Versionen
Nintendos Hybridkonsole Switch ist und bleibt einer der größten Hits auf dem Gaming-Markt und es gibt mittlerweile eine ganze Reihe an Spielen dafür. Doch es gibt auch Publisher, die die Switch weitgehend meiden, dazu zählt auch Electronic Arts. EA-CEO Andrew Wilson hat nun erklärt, warum das so ist.
Electronic Arts bedient mit seinen Spielen praktisch alle Plattformen, eine Ausnahme ist ausgerechnet die so erfolgreiche Nintendo Switch. Denn von EA gibt es nicht einmal eine Switch-Version von Die Sims. Eine Umsetzung wäre hier naheliegend, denn die "Lebenssimulation" würde sich aufgrund ihres entspannten Gameplays und der nicht allzu aufwändigen Grafik bestens für das Hybridgerät eignen.
EA-Chef Andrew Wilson wurde im Rahmen eines Gesprächs mit Investoren im Anschluss an die Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen darauf angesprochen und der CEO des Publishers erklärte auch, warum man die Nintendo-Konsole eher meidet.
So gebe es mehrere Punkte und Fragen, die man sich stellt, wenn man sich eine neue Plattform ansieht, so Wilson. Zum einen, ob ein bestimmtes Spiel ins Profil der Plattform passt und zwar in Bezug auf die Kontrolle oder das Community-Ökosystem. Zum anderen stellt man sich die Frage, ob die Community, die auf dieser Plattform spielt, es zu schätzen wüsste, dass das Spiel dorthin kommt. Wilson: "Oder würden sie es lieber woanders spielen?"
Kotaku merkt allerdings auch an, dass die paar Games, die EA für die Switch portiert hat, nicht wirklich überzeugen konnten. So meint das Blog, dass etwa FIFA 19 auf der Switch die mit Abstand schlechteste Version des Spiels ist, weshalb man sich nicht wundern sollte, wenn die Gamer kein FIFA 20 haben wollen.
EA-Chef Andrew Wilson wurde im Rahmen eines Gesprächs mit Investoren im Anschluss an die Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen darauf angesprochen und der CEO des Publishers erklärte auch, warum man die Nintendo-Konsole eher meidet.
So gebe es mehrere Punkte und Fragen, die man sich stellt, wenn man sich eine neue Plattform ansieht, so Wilson. Zum einen, ob ein bestimmtes Spiel ins Profil der Plattform passt und zwar in Bezug auf die Kontrolle oder das Community-Ökosystem. Zum anderen stellt man sich die Frage, ob die Community, die auf dieser Plattform spielt, es zu schätzen wüsste, dass das Spiel dorthin kommt. Wilson: "Oder würden sie es lieber woanders spielen?"
Lieber woanders...
Und im Fall der Switch zeigten laut Wilson interne Daten von EA, dass der Großteil der Switch-Spieler eine Xbox One, PlayStation oder einen PC besitzen und "sehr oft diese Plattformen zum Spielen unserer Games heranziehen und das obwohl sie eine Switch haben". Deshalb lohnt es sich schlichtweg nicht, so die Kernbotschaft von Wilson.Kotaku merkt allerdings auch an, dass die paar Games, die EA für die Switch portiert hat, nicht wirklich überzeugen konnten. So meint das Blog, dass etwa FIFA 19 auf der Switch die mit Abstand schlechteste Version des Spiels ist, weshalb man sich nicht wundern sollte, wenn die Gamer kein FIFA 20 haben wollen.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Beliebt im Preisvergleich
- Konsolen:
Videos zur Nintendo Switch
- The Legend of Zelda: Ocarina of Time - Neuer Trailer zum Remake
- Kirby and the World Beyond: Neues 3D-Abenteuer startet Anfang 2027
- Metroid Ravenous: Nintendo kündigt neues 2D-Abenteuer für 2027 an
- Star Fox: Das N64-Remake erscheint für die Nintendo Switch 2
- Yoshi and the Mysterious Book: Nintendo zeigt den Launch-Trailer
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Millionen Android-TV-Boxen durch Android-OEM zum Botnetz vereint
- Media Markt & Saturn: Die ersten Black-Friday-Deals sind jetzt da
- Ericsson: Mobilfunknetze sollen Drohnen orten und verfolgen können
- Galaxy S27 Ultra: Dummy-Modell zeigt neues Design mit drei Kameras
- Apple kämpft mit Speicherpreisen - weitere Teuerungen möglich
- Samsung-Update legt Android Auto lahm: Fix ist bereits unterwegs
- Konkreter Plan: So will China 'vor 2030' Menschen auf den Mond bringen
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen