iPhone 11 & Co vorab:
Apple jagt jetzt verstärkt CAD-Leaker
Apple versucht offenbar seit einiger Zeit verstärkt zu verhindern, dass vorab Zeichnungen bzw. 3D-Modelle der jeweils kommenden iPhone-Generation an die Öffentlichkeit gelangen. Zuvor hatte man sich darauf konzentriert, das Auftauchen von Prototypen oder fertigen Geräten vor der Markteinführung zu unterbinden.
Wie das US-Magazin The Information berichtet, hat Apples internes Sicherheits-Team seinen Schwerpunkt verlagert und reagiert damit ausdrücklich auch auf den "Trend", noch vor dem Auftauchen von Marketing-Bildern oder Fotos von Prototypen erste Render auf Basis von 3D-Daten wie etwa CAD-Modellen zu veröffentlichen. Bestimmte "Leaker" wie etwa Steve Hemmerstoffer, besser bekannt als @OnLeaks, haben sich damit in den letzten Jahren gewissermaßen einen Namen gemacht.
Für Hemmerstoffer & Co könnte es nun etwas schwerer werden, ihrem Geschäft nachzugehen. Laut dem Bericht hat Apple nämlich sein Sicherheits-Team so umgebaut, dass nun weniger Mitarbeiter versuchen, das Auftauchen von physischen Modellen neuer iPhones zu vermeiden. Stattdessen konzentriert man sich angeblich verstärkt darauf, die Veröffentlichung von CAD-Zeichnungen und schematischen Zeichnungen der kommenden Gerätegeneration zu bekämpfen.
Tatsächlich lassen sich Design und manchmal auch Hardware-Neuerungen anhand von 3D-Modellen oder digitalen Zeichnungen meist besser nachvollziehen als an schlecht ausgeleuchteten und meist niedrig aufgelösten Fotos von Prototypen, Herstellungswerkzeugen oder fertigen Geräten. Gleichzeitig lassen sich derartige Leaks offenbar auch schwerer verhindern, weil die Täter eben kein tatsächliches Gerät aus einem Werk eines Zulieferers schmuggeln müssen.
Für die Mitarbeiter von Apples Zulieferern und deren Partnern ist es natürlich höchst lohnenswert, Daten zu neuen Geräten an Dritte zu verkaufen. Sie können damit ein Vielfaches ihres Monatslohns einstreichen, auch wenn man dabei natürlich seinen Job riskiert. Teilweise fließen tausende Euro an entsprechende Quellen, doch Apple ist ihnen offenbar auf den Fersen. Die "fertigen" Render, die wir auf Basis der CAD-Daten zu sehen bekommen, dürften aus Gründen des Quellenschutzes aber ohnehin nur wenig mit den Ursprungsdaten zu tun haben.
Für Hemmerstoffer & Co könnte es nun etwas schwerer werden, ihrem Geschäft nachzugehen. Laut dem Bericht hat Apple nämlich sein Sicherheits-Team so umgebaut, dass nun weniger Mitarbeiter versuchen, das Auftauchen von physischen Modellen neuer iPhones zu vermeiden. Stattdessen konzentriert man sich angeblich verstärkt darauf, die Veröffentlichung von CAD-Zeichnungen und schematischen Zeichnungen der kommenden Gerätegeneration zu bekämpfen.
Tatsächlich lassen sich Design und manchmal auch Hardware-Neuerungen anhand von 3D-Modellen oder digitalen Zeichnungen meist besser nachvollziehen als an schlecht ausgeleuchteten und meist niedrig aufgelösten Fotos von Prototypen, Herstellungswerkzeugen oder fertigen Geräten. Gleichzeitig lassen sich derartige Leaks offenbar auch schwerer verhindern, weil die Täter eben kein tatsächliches Gerät aus einem Werk eines Zulieferers schmuggeln müssen.
Für die Mitarbeiter von Apples Zulieferern und deren Partnern ist es natürlich höchst lohnenswert, Daten zu neuen Geräten an Dritte zu verkaufen. Sie können damit ein Vielfaches ihres Monatslohns einstreichen, auch wenn man dabei natürlich seinen Job riskiert. Teilweise fließen tausende Euro an entsprechende Quellen, doch Apple ist ihnen offenbar auf den Fersen. Die "fertigen" Render, die wir auf Basis der CAD-Daten zu sehen bekommen, dürften aus Gründen des Quellenschutzes aber ohnehin nur wenig mit den Ursprungsdaten zu tun haben.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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